Vorlage·E 26/0086/WP17·5. September 2017

Zweiter Quartalsbericht 2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Gebäudemanagement der Stadt Aachen

Inhalt

Beratungsfolge

Beschlossen
1 Beratung

Erläuterungen

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement nimmt den zweiten Quartalsbericht 2017 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Gebäudemanagement der Stadt Aachen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Zweiter Quartalsbericht 2017

Gebäudemanagement

der Stadt Aachen



Erläuterungen zur Erfolgsplanung (Anlage 1)

Der Erfolgsplan ist wie folgt gegliedert:

1. Spalte

Von Betriebsausschuss und Rat ursprünglich beschlossene Werte für das Jahr 2017

2. Spalte

Anpassungen an die nachträglichen Veränderungen durch den Haushaltsplan

3. Spalte

Buchungs-Stand zum 30.06.2017

4. Spalte

Prognose zum 31.12.2017

5. Spalte

Abweichung (Spalte 4 zu 2)

Erläuterungen zu den Ertragspositionen

Im Bereich der Miet- und Betriebskostenerstattungen von Externen wird im Vergleich zum ersten Quartal der Planwert für 2017 nahezu erreicht.

Bei den sonstigen Erträgen wurden (neutrale) Verlagerungen vorgenommen zur Zeile 22, da diese den Kostenerstattungen durch städtische Fachbereiche (insbesondere durch den Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration - FB 56) sachlich zuzuordnen sind.

Die Miet- und Betriebskostenerstattungen von eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen gehen um

rd. 48.000 Euro zurück. Dies hängt - wie bereits im ersten Quartalsbericht 2017 erläutert - u.a. mit dem Umzug von Aufgabenbereichen aus städtischen Gebäuden in das Depot Talstraße zusammen.

Die Kostenerstattungen durch städtische Fachbereiche fallen erheblich höher aus durch Aufgabenzuwachs und entsprechende Aufwendungen, die in Abstimmung mit dem Finanzdezernat und dem jeweiligen Fachbereich durch das Gebäudemanagement in Rechnung gestellt werden, um im Haushalt eine größere Transparenz zu erreichen.

Auch die direkten Verrechnungen mit dem Haushalt fallen erheblich höher aus als ursprünglich geplant; im Wesentlichen aufgrund von Leistungen für den Fachbereich 56. Diesen Erträgen stehen Aufwendungen in gleicher Höhe gegenüber (Kostenerstattungsgrundsatz).

Periodenfremde Erträge haben sich zum Stichtag in Höhe von 93.800 Euro ergeben.

Erläuterungen zu den Aufwandspositionen

Die Bewirtschaftungsausgaben bewegen sich nach derzeitigem Kenntnisstand um rd. 200.000 Euro höher als ursprünglich geplant, insbesondere aufgrund von höheren Aufwendungen im Bereich Gebäudereinigung, besonders für den FB 56. Diesen Aufwendungen stehen jedoch Erträge in gleicher Höhe gegenüber, da diese Ausgaben erstattet werden. De facto wird eine Verbesserung im Reinigungsbereich in Höhe von rd. 100.000 erzielt. Dies ist - wie bereits im ersten Bericht erläutert -bedingt durch das zwischenzeitliche Vorliegen von durchgeführten EU-weiten Ausschreibungsergebnissen und der damit verbundenen Reduktion von kostenintensiven Zwischenvergaben.


Serviceleistungen für die Stadt werden in deutlich höheren Umfang als ursprünglich geplant und noch im ersten Quartal berichtet geleistet, insbesondere für den FB 56. Dem stehen korrespondierende Erträge in gleicher Höhe gegenüber, da die Ausgaben durch die jeweiligen Bedarfsträger erstattet werden.

Im Bereich der Personalkosten fallen - wie bereits dargestellt - im Vergleich zur Ursprungskalkulation Mehrausgaben in Höhe von rd. 200.000 Euro an. Bei Aufstellung der Wirtschaftsplanung im Frühjahr 2016 war noch nicht absehbar, wie sich der gesteigerte Leistungsumfang durch Flächenzugänge und zusätzlich umzusetzende Mittel, insbesondere für den FB 56 (aktuell mehrere hundert angemietete Wohnungen und zusätzliche Gemeinschaftsunterkünfte) auf den Personalbedarf im Gebäudemanagement auswirken wird. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden die seit 2015/16 überplanmäßig zu diesem Zweck Beschäftigten Mitarbeiter/innen zumindest mittelfristig auch weiterhin benötigt. Aus Sicht der Betriebsleitung erwächst hier ein Stellenbedarf, der im Rahmen der jährlichen Personalbemessung berücksichtigt und in die Wirtschaftsplanung 2018 eingearbeitet wird.

Außerordentliche Aufwendungen sind zum Stichtag in Höhe von 156.600 Euro entstanden.

Resumee

Nach derzeitigem Kenntnisstand ergeben sich zum 31.12.2017 das operative Ergebnis verbessernde Veränderungen in Höhe von 105.200 Euro. In Folge dessen verbessert sich auch das Jahresergebnis in dieser Größenordnung. Somit kann der im Plan 2017 noch vorgesehene operative Verlust voraussichtlich kompensiert werden.

Erläuterungen zur Vermögensplanung (Anlage 2)

Der Buchungsstand der Maßnahmen wurde mit Datum zum 30.06.2017 ausgewertet.

Neue und Fortführungsmaßnahmen im Wirtschaftsplan (Zeilen 1 bis 83)

Zum 30.06.2017 sind von den insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von rund 61,0 Mio. Euro zuzüglich 12,9 Mio. Euro Investitionszuschüsse rd. 26,0 Mio. Euro verfügt. Dies entspricht einem im Wesentlichen planmäßigen Verlauf.

Es wurden im Wirtschaftsplan einige neutrale Verlagerungen ausgewiesen, die bereits im ersten Bericht erläutert wurden.

Im zweiten Bericht ist die Position 11 mit zusätzlichen Mitteln aus dem Haushalt für die Trennung und neue Erschließung des Gebäudes Franzstraße im Rahmen des Verkaufs von Teilen der Liegenschaft/des Gebäudes hinzugekommen.


Ebenfalls aus dem Haushalt neu hinzugekommen sind überplanmäßige Mittel für den Umbau des Bezirksamt Richterich (Position 16) in Höhe von rd. 80.000 Euro.

Die Position 12 „Umbaumaßnahme GS Barbarastraße“ im Produkt 06.03.01 „Hilfe für junge Menschen und ihre Familien“ wurde neu aufgenommen und seitens des Bedarfsträgers in Abstimmung mit der Finanzsteuerung Mittel in Höhe insgesamt € 50.000,- zur Verfügung gestellt.

In Abstimmung mit dem Bedarfsträger wurde eine Verlagerung in Höhe von 117.000 Euro von der „Erweiterung Raumprogramm Kitas“ zu den „U3-Ausbaumaßnahmen“ vorgenommen.

Die Maßnahme Position 61 „Neubau KG Richterich, Richtericher Dell“ in Höhe von € 80.000,- wurde im Rahmen der Entwurfsplanung in das KiTa-Ausbauprogramm Position 64 verlagert.

Route Charlemagne (Zeilen 84)

Die bereits verfügten Mittel (Spalte 9) übersteigen nicht die Mittel, die insgesamt für bauliche Maßnahmen und somit den Wirtschaftsplan vorgesehen sind. Es handelt sich um die kaufmännische Restabwicklung der Maßnahme.

Maßnahmen für andere eigenbetriebsähnliche Einrichtungen und Fachbereiche

Insgesamt sind durch den Betrieb rd. 413 T Euro (Vorjahr 582 T Euro) zusätzlich zu verarbeiten, die aus Mitteln anderer eigenbetriebsähnlicher Einrichtungen oder von Fachbereichen zur Verfügung gestellt werden.

Resümee

Auch in 2017 verbleibt es bei einem als sehr hoch einzustufenden zu verarbeitenden Investitionsvolumen.

Entwicklung der durch den Betrieb zu betreuenden Flächen

Der Aufwand in der Gebäudewirtschaft (Sach- und Personalaufwand) hängt in hohem Maße von den zu betreuenden / bewirtschaftenden Flächen ab. Aus diesem Grund gehört die Betrachtung der Entwicklung der Flächen zu den strategischen Größen in der Haushalts- und Wirtschaftsplanung.

In den letzten Jahren sind die Flächen kontinuierlich gestiegen.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Flächen nach Nutzungskategorien im zweiten

Quartal 2017.


Flächenentwicklung 2. Quartal 2017

Nutzungskategorie

BGF 31.12.2015

BGF 31.12.2016

BGF 31.03.2017

BGF 30.06.2017

Differenz zum vorh. Quartal

Entwicklung 2017 gesamt

Außenanlagen

125

125

125

125

0

0

Schulen

514.647

520.008

520.008

520.356

348

348

Kulturelle und musische Zwecke

138.622

140.150

140.150

140.150

0

0

Verwaltungsgebäude

149.448

149.476

149.476

148.534

-942

-942

Wohnbauten/Gemeinschaftsstätten

141.887

185.833

185.957

184.312

-1.645

-1.521

Werkstätten, Lagergebäude

80.817

80.817

80.817

80.640

-177

-177

Kindertagesstätten

64.296

67.814

67.814

67.814

0

0

Sportbauten

62.330

62.009

62.009

62.009

0

0

Gebäude anderer Art

30.022

30.022

30.022

30.022

0

0

Bereitschaftsdienste

30.052

30.052

30.052

30.052

0

0

Weiterbildungseinrichtungen

10.962

10.479

10.479

10.479

0

0

Gebäude für Lehre und Forschung

4.063

4.063

4.063

4.063

0

0

Bauwerke für techn. Zwecke

63

63

63

63

0

0

Summe BGF

1.227.334

1.280.912

1.281.036

1.278.619

-2.416

-2.292

Betroffene Straßen

Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.

3 Straßen

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Dokument

Sammeldokument öffentlich467.5 KB
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Projekt: Gebäudemanagement Quartalsbericht

Zum Projekt

Der dritte Quartalsbericht 2025 des Gebäudemanagements zeigt höhere Kosten für Heizung und Strom sowie ein verschlechtertes operatives Ergebnis von voraussichtlich -3,86 Mio. Euro.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Haushalt & FinanzenMaßnahme geplant15. Mai 2012 – 15. Sept. 202615 Vorlagen
Projektzuordnung per KI erkannt – automatisch gruppiert, kann Fehler enthalten.

KI-Analyse

Diese Informationen wurden automatisch per KI extrahiert und können Fehler enthalten.

Projekt

Gebäudemanagement Quartalsbericht

Auch: Gebäudemanagement

Kategorien

Haushalt & Finanzen

Schlagworte

ErfolgsplanungVermögensplanungFlächenentwicklung

Betroffene Gruppen

Städtische EinrichtungenMietende

Handlungstyp

Kenntnisnahme

Verfahrensstand

Abgeschlossen

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 26 - Gebäudemanagement
Geändert
19.2.2026
Technische Details