Vorlage·FB 52/0096/WP17·20. September 2018

Analyse der wirtschaftlichen Situation der städtischen Schwimmsportstätten- Fortschreibung des Wirtschaftsplanes

Inhalt

Beratungsfolge

Beschlossen
1 Beratung

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Wie wirtschaftlich sind Aachens städtische Schwimmbäder? Eine Analyse der Erträge und Aufwendungen zeigt die finanzielle Situation der Schwimmsportstätten.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:


Der Sportausschuss nimmt die Darstellung zur wirtschaftlichen Entwicklung der städtischen Schwimmsportstätten zustimmend zur Kenntnis.

In Vertretung

(Schwier)

Beigeordnete

Erläuterungen

Erläuterungen:

Durch den Fachbereich Sport wird jährlich ein Wirtschafts- und Finanzplan für die städtischen Schwimmsportstätten, einschließlich der Schwimmhalle Ost, erstellt, um die Ertrags- und Aufwandssituation in diesem Bereich konkret darzustellen.

Aus der beigefügten Übersicht des Erfolgsplanes ergibt sich für die städtischen Schwimmbäder seit dem Jahr 2010 folgende Entwicklung der Jahresverluste:

Betriebs-ergebnis

2010

Betriebs-ergebnis

2011

Betriebs-ergebnis

2012

Betriebs-ergebnis

2013

Betriebs-ergebnis

2014

Betriebs-ergebnis

2015

Betriebs-ergebnis

2016

Betriebs-ergebnis

2017

3.571 T €

3.901 T €

4.159 T €

4.391 T €

4.813 T €

4.352 T €

4.909T €

4.402 T €

Im Vergleich zum Betriebsergebnis 2016 zeigen sich im Jahr 2017 folgende Besonderheiten:

-Verbesserung des Betriebsergebnisses insgesamt um rd. 507 T €

- Verringerung der Erträge um rd. 92 T €

- Verringerung der Aufwendungen um rd. 589 T €

Bei den Erträgen ergeben sich die gravierenden Veränderungen gegenüber dem Vorjahr aus:

- Verringerung der Eintrittsgelder und Entgelte um rd. 41 T €

Die Erträge in der Schwimmhalle Süd, die vom 6.6. bis 20.7.2017 zur Durchführung von baulichen Maßnahmen (u.a. Erneuerung des Bodenbelags im Eingangsbereich sowie der Treppe) geschlossen war, haben sich um rd. 39 T € verringert. Außerdem sind die Einnahmen im Freibad Hangeweiher um rd. 23 T € gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies hängt u.a. mit dem Besucherrückgang aufgrund von schlechter Witterung vonüber 10.000 Besuchern zusammen.

Zum Teil haben Schwimmbadbesucher aufgrund der o. a. Gegebenheiten andere Schwimmbäder aufgesucht,so dass sich insgesamt die Einnahmen in diesem Bereich nur um rd.41 T € gegenüber dem Vorjahr verringert haben.

- Verringerung der Landeszuweisungen/Stiftungen um rd. 45 T €

Im Jahr 2016 wurden einmalig 45 T € Fördermittel des Landes NRW vereinnahmt (Erneuerung der Lüftungsanlage in der Schwimmhalle Ost)

- Verringerung bei Mieten/ Vergütungen um rd. 3 T € und bei außerordentlichen Erträgen um rd. 3 T €

Bei den Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr folgende Veränderungen ergeben:

- Verringerung des Verwaltungskostenbeitrags um rd. 240 T €

Ab dem Jahr 2017 wurde die Berechnungssystematik für den Verwaltungskostenbeitrag grundsätzlich geändert. Sie basiert jetzt im Wesentlichen auf einer von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement(KGSt) empfohlenen Systematik.

- Verringerung des Aufwands für die Gebäudeunterhaltung inkl. der technischen Anlagen, Einrichtungen und gärtnerischen Außenanlagen um rd. 295 T €. Durch besondere Maßnahmen wie u.a. die Erneuerung der Lüftungsanlage in der Schwimmhalle Ost mit einem Aufwand von rd. 464 T € war in 2016 der Gesamtaufwand in diesem Bereich sehr hoch.

In 2017 liegt er jetzt bei rd. 507 T € und es zeigt sich, dass der Sanierungs- und Reparaturaufwand in den städt. Schwimmbädern mit zunehmendem Alter der Bauwerke und der technischen Anlagen grundsätzlich steigt.

- Verringerung der Energiekosten um rd. 50 T €

Die mehrwöchigen Schließungen der Schwimmhallen Süd und Ost zur Durchführung von Bauarbeiten haben dazu geführt, dass die Energiekosten um rd. 9 T € bzw.25 T € gesunken sind.

Außerdem haben sich die Energiekosten im Freibad Hangeweiher um rd. 17 T € verringert. Dies hängt sowohl mit den neuen Technikanlagen wie auch mit der geringerenBesucherzahl (2016 / 95872 Besucher und 2017 / 85.546 Besucher) zusammen.

Bei den übrigen Bereichen wie Personalaufwand, allgemeine Betriebs- und Unterhaltungskosten, Versicherungen usw. sind die Veränderungen zum Vorjahr unauffällig.

Die Gesamtanzahl der Badegäste hat sich von 854.080 auf 837.240 verringert. Der Besucherrückgang zeigt sich beim Freibad Hangeweiher mit 10.326 sowie in der Schwimmhalle Süd mit 22.187. Demgegenüber stehen erhöhte Besucherzahlen in den anderen Schwimmbädern, so dass insgesamt ein Besucherrückgang von 16.840 Besuchern zu verzeichnen ist.

Trotz der witterungsbedingt sehr schwankenden Besucherzahlen im Freibad Hangeweiher sowie der immer wieder aus baulichen und technischen Gründen notwendigen Hallenschließungen und der damit verbundenen Besucherausfälle, bleibt weiterhin das Ziel eine Besucherzahl von insgesamt 900.000 und mehr in den städtischen Schwimmbädern einschließlich der Schwimmhalle Ost zu erreichen.

Dazu bietet der Fachbereich Sport für die Badegäste in den städtisch betriebenen Schwimmbädern nach wie vor ein immer wieder an die Bedürfnisse der Badegäste angepasstes umfangreiches Aquaprogramm an.

In der beigefügten Zusammenstellung „Kennzahlen aller Schwimmsportstäten inkl. Schwimmhalle Ost“ ist die Entwicklung der Kosten bzw. des Zuschusses pro Nutzer für die Jahre 2010 bis 2017 dargestellt. Im Jahr 2017 (2016) betrugen die Kosten pro Badegast

7,13 € (7,69 €) und der Zuschuss pro Badegast 5,26 € (5,75 €).


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Dokument

Sammeldokument öffentlich3.3 MB
PDF-Viewer wird geladen...

Weitere Dokumente (5)

Projekt: Wirtschaftsplan Schwimmsportstätten

Zum Projekt

Die Stadt Aachen legt den jährlichen Wirtschaftsplan für städtische Schwimmsportstätten vor. Trotz gestiegener Besucherzahlen erhöhen sich die Jahresverluste auf 6,008 Mio. Euro, bedingt durch höhere Personal- und Energiekosten.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

SportProblem erkannt12. Dez. 2013 – 9. Dez. 20259 Vorlagen
Projektzuordnung per KI erkannt – automatisch gruppiert, kann Fehler enthalten.

KI-Analyse

Diese Informationen wurden automatisch per KI extrahiert und können Fehler enthalten.

Worum geht es?

Wie wirtschaftlich sind Aachens städtische Schwimmbäder? Eine Analyse der Erträge und Aufwendungen zeigt die finanzielle Situation der Schwimmsportstätten.

Projekt

Wirtschaftsplan Schwimmsportstätten

Auch: Schwimmbäder Aachen, Schwimmhalle Ost

Kategorien

SportHaushalt & Finanzen

Schlagworte

BetriebswirtschaftSchwimmbadnutzungSanierungsbedarf

Betroffene Gruppen

SchwimmbadbesucherSteuerzahler

Handlungstyp

Kenntnisnahme

Verfahrensstand

Problem erkannt

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 52 - Fachbereich Sport
Geändert
18.2.2026
Technische Details