Vorlage·FB 61/1068/WP17·13. November 2018

Sachstandsbericht Mobilstationen

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Wie lassen sich verschiedene Verkehrsmittel besser verknüpfen? Mobilstationen sollen den Umstieg zwischen Bus, Bahn, Fahrrad und Carsharing erleichtern.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen nimmt den Bericht der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Ziel von Mobilstationen ist es, das multimodale Verkehrsverhalten zu fördern und durch die Integration von umweltfreundlichen Verkehrsträgern einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das Potenzial ist groß: Geteilt genutzte Autos ersetzen je nach Studie rd. 10 private Pkw. Bei jungen Menschen wird "Nutzen statt Besitzen" immer beliebter. Das Fahrradfahren auch mit E-Bikes ist im Trend.

Eine Mobilstation fasst mehrere Mobilitätsangebote räumlich an einem Standort zusammen und vereinfacht den Übergang zwischen den Verkehrsmitteln. Rückgrat ist meistens das Bus- und Bahn-angebot, flankiert von Sharingangeboten wie Fahrradverleih und Carsharing sowie Abstellanlagen für das eigene Fahrrad und ggfs. Auto (B+R, P+R, Lademöglichkeiten). Die Nutzung verschiedener Angebote sollte über ein einheitliches Zugangssystem erfolgen. Eine einheitliche Marke "Mobilstation" schafft einen Wiedererkennungswert. Die Aufgabe der Mobilstation hängt von der jeweiligen Lage im Raum ab (Bahnhof, Bushaltestelle, Stadtquartier, Gewerbegebiet). Im ländlichen Raum leisten Mobilstationen auch einen Beitrag zur Sicherung und Verbesserung der Erreichbarkeit verschiedener Ziele.

NVR-weites Entwicklungskonzept für ein Mobilstationsnetz

Der Nahverkehr Rheinland (NVR) hat in 2018 ein Entwicklungskonzept für ein verbandweites "Mobilstationsnetz" von einem Planungsbüro erarbeiten lassen. Die Untersuchungsergebnisse werden im Hauptausschuss des NVR am 09.11.2018 vorgestellt.

Alle Gebietskörperschaften im Einzugsbereich des Nahverkehrs Rheinland wurden im Rahmen der Untersuchung beteiligt. Verbandsweit wurden rund 450 ausgewählte potentielle Mobilstationsstandorte der Stufen 1 (alle SPNV-Stationen) und 2 (große ÖPNV-Verknüpfungshaltestellen) vom Gutachter betrachtet. Je Standort wurde ein Steckbrief erstellt, aus dem die derzeitige Ausstattung, die gewünschte Mindestausstattung und optional zu ergänzende Ausstattungselemente einer Mobilstation hervorgehen. Im Stadtgebiet Aachen wurden 22 Standorte analysiert, fünf Bahnhöfe/Haltepunkte sowie 17 aufkommensstarke Bushaltestellen mit Verknüpfungsfunktion. Diese Steckbriefe wurden im September 2018 den ÖPNV-Aufgabenträgern in den Kommunen m.d.B. um Stellungnahme zurückgespiegelt. Aufgrund zahlreicher Rückfragen und Bemerkungen/Korrekturen werden die endgültigen Steckbriefe sowie der Abschlussbericht bis zur Sitzung noch nicht vorliegen.

Es ist geplant, Workshops mit den vor Ort zu beteiligenden Akteuren anzubieten, in denen beispielsweise standortbezogen die Bedarfe, die Feinkonzeptionierung anhand von Flächenverfügbarkeiten, Zugangssysteme, Fördermöglichkeiten, die Umsetzung selbst und Fragen zum Betrieb abgestimmt werden können. Ein landesweites Förderkonzept steht in Aussicht.

Weitere Planungen der Stadt Aachen

Im Förderantrag "Kommunaler Klimaschutz" ist ein Teilvorhaben "Mobilstationen" verankert. Darin enthalten sind die Einrichtung weiterer Pedelec-Verleihstationen (6 Stück) sowie weiterer Carsharing-Stationen, Fahrradinfrastruktur an Aachener Schulen und ein Ausbau der Fahrradabstellmöglichkeiten an Verknüpfungspunkten.

Auch im Förderantrag "Sofortprogramm Saubere Luft 2017 - 2020" ist die Einrichtung von weiteren Velocity-Stationen beantragt (21 Stück).

Im Zielkonzept des aktuellen Nahverkehrsplans (2. Fortschreibung 2015) ist die Errichtung von Mobilstationen als wichtige Aufgabe des Mobilitätsverbunds zusammen mit der Erweiterung von Carsharing, Velocity und B+R-Anlagen verankert.

Ein gesamtstädtisches Konzept "Mobilstationen", das die Förderprojekte und Aktivitäten bündelt, liegt noch nicht vor. Es ist geplant, dies als Teilaufgabe der Strategien „Mobilitätsmanagement“ sowie „Bus und Bahn“ im Rahmen der Verkehrsentwicklungsplanung auszuarbeiten.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

2018

Fortgeschriebe­ner Ansatz 2018

Ansatz 2019 ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 2019 ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben

Deckung ist gegeben

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Dokument

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KI-Analyse

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Worum geht es?

Wie lassen sich verschiedene Verkehrsmittel besser verknüpfen? Mobilstationen sollen den Umstieg zwischen Bus, Bahn, Fahrrad und Carsharing erleichtern.

Projekt

Mobilstationsnetz Aachen

Auch: Mobilstationen

Strategien & Programme

Nahverkehrsplan

Kategorien

VerkehrEnergie & Klima

Schlagworte

MultimodalitätMobilitätsverbundKlimaschutz

Betroffene Gruppen

ÖPNV-NutzerRadfahrerCarsharing-Kunden

Handlungstyp

Planung

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
18.2.2026
Technische Details