Vorlage·FB 56/0275/WP17·27. Juni 2019

´Kampagne zur Grundsicherung im Alter durchführen´Ratsantrag der Fraktion ´Die Linke´ Nr. 445/17 vom 11.02.2019

Inhalt

Beratungsfolge

Beschlossen
1 Beratung

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Viele Senioren verzichten aus Scham oder Unwissenheit auf Grundsicherung – eine Kampagne soll das ändern.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

Der Ratsantrag Nr. 445/17 vom 11.02.2019 gilt damit als erledigt.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Im Rahmen der letzten Sozialkonferenz am 07.09.2018 gehörte „Armut im Alter“ zu den Kernthemen der Konferenz und erhielt besondere Aufmerksamkeit durch einen eigenen Workshop[1]. In diesem Workshop referierte Herr Prof. Dr. Brettschneider von der TH Köln als Gastredner und Armutsexperte zum breiten Themenfeld der „Altersarmut“. Als ein besonderes Handlungsfeld und konkret auf die Arbeit vor Ort bezogen, benannte Herr Brettschneider die „verschämte Armut“, bei der ältere, von Armut betroffene Seniorinnen und Senioren nicht die Angebote und Leistungen abrufen, die ihnen zustehen. Als Gründe benannte der Referent individuelle Schamgefühle, aber auch fehlende bzw. falsche Informationen. Herr Brettschneider hat im Workshop die Diskussion angeregt, wie die Inanspruchnahme sozialer Leistungen und vor allem das Abrufen der Grundsicherung im Alter erhöht werden können. Hier sind alle Akteure auf kommunaler Seite und Anbieterseite in der offenen Altenhilfe gefragt[2]. Als Maßnahme wurde im Workshop eine Kampagne zur Erhöhung der Inanspruchnahme der Grundsicherung im Alter erarbeitet. Damit dies gelingt, müssen die älteren Menschen erreicht werden, die zwar grundsätzlich einen Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung im Alter haben, diesen jedoch aus Scham, Unwissenheit oder aufgrund falscher Informationen nicht abrufen. Das Phänomen der „verschämten Altersarmut“ ist zwar bekannt, eine Einschätzung, wie viele Menschen eigentlich einen Anspruch hätten, diesen jedoch nicht realisieren, ist nicht möglich. Da verwaltungsseitig ein gezieltes Ansprechen von Einzelpersonen nicht möglich ist, muss eine breite Öffentlichkeit adressiert werden.

Um die Leistung der Grundsicherung im Alter bekannter zu machen und falsche Annahmen in Bezug auf diese Leistung zu widerlegen, wird die Verwaltung in der Broschüre „Älter werden in Aachen“ über die Grundsicherung im Alter informieren. Außerdem wird ein Flyer aufgelegt, der die wichtigsten Informationen zur Grundsicherung im Alter kompakt vermittelt und gleichzeitig die Ängste in Bezug auf die Antragstellung verringert. Dieser Flyer soll über unterschiedlichste Verteilersysteme möglichst viele Menschen in Aachen erreichen. Hier werden die Begegnungszentren, Stadtteilkonferenzen und Stadtteilbüros mit ihren zahlreichen Netzwerken eine wichtige Rolle spielen. Auch das Projekt „Altengerechtes Quartier“ im Westparkviertel kann als Multiplikator genutzt werden.

Die Anzeige und der Flyer sind in der Anlage beigefügt.

Auch die Fraktion „Die Linke“ hat mit Ratsantrag vom 11.02.2019 die Verwaltung damit beauftragt, eine Kampagne zur Grundsicherung im Alter zu planen und durchzuführen.


[1] Der Workshop wurde organisiert und durchgeführt durch Merete Menze (Der Paritätische), Antje Rüter (StädteRegion Aachen) und Dr. Marius Otto (Sozialplanung/Stadt Aachen)

[2] Siehe Tagungsband, ab S. 18-22: http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/gesellschaft_soziales/sozialentwicklung/sozialkonferenzen/sozialraumkonferenz_3_2018/Ergebnissband_Sozialkonferenz_2018_final_web.pdf

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

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Auszahlungen

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Ergebnis

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+ Verbesserung /

- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebe­ner Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff.

Folgekos-ten (alt)

Folgekos-ten (neu)

Ertrag

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Personal-/

Sachaufwand

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Abschreibungen

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Ergebnis

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- Verschlechterung

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Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.

Dokument

Sammeldokument öffentlich2.1 MB
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KI-Analyse

Diese Informationen wurden automatisch per KI extrahiert und können Fehler enthalten.

Worum geht es?

Viele Senioren verzichten aus Scham oder Unwissenheit auf Grundsicherung – eine Kampagne soll das ändern.

Projekt

Kampagne Grundsicherung im Alter

Kategorien

Soziales & IntegrationGesundheit

Schlagworte

AltersarmutSozialleistungenAufklärungInklusion

Betroffene Gruppen

SeniorenMenschen mit geringem Einkommen

Handlungstyp

Förderung

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
18.2.2026
Technische Details