Haltepunkt Aachen Schanz, Zeitplan geplanter Bauarbeiten der Deutschen Bahn und Auswirkungen auf den Betrieb
Inhalt
Erläuterungen
Der Haltepunkt Aachen Schanz soll für längere Züge ausgebaut werden. Doch Klagen verzögern die Arbeiten – nun wird nach einer Zwischenlösung gesucht, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Mobilitätsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Im Zusammenhang mit dem für das Fahrplanjahr 2021 geplanten Einsatz von Rhein-Ruhr-Express-Triebzügen (RRX) in Doppeltraktion auf der Linie RE 4 (Aachen – Mönchengladbach – Düsseldorf – Wuppertal – Hagen – Dortmund) erfolgte seit Sommer 2018 eine Infrastrukturanpassung zahlreicher Stationen des RE 4, um die Bahnsteige auf 76 cm-Bahnsteighöhe und die Bahnsteigbaulänge auf 220 m zu erweitern.
Der Bahnhaltepunkt Aachen Schanz wurde im Jahr 2004 in Betrieb genommen. Er wird von den Zügen des RE 4, der RB 33 (jeweils im Stundentakt) und der RB 20 im Halbstundentakt angefahren und stellt einen wichtigen Verknüpfungspunkt zwischen SPNV und ÖPNV in der Stadt Aachen dar (s. Anlage 1). Die Fahrgastzahlen (werktägliche Einsteiger) am Haltepunkt Schanz haben sich von rd. 700 im Jahr 2005 über 1.400 (2011) zu 1.800 (2018) sehr positiv entwickelt.
Die Bahnsteige sind aktuell rd. 150 m lang. Um zukünftig einen Halt von RRX Fahrzeugen in Doppeltraktion zu ermöglichen sollen die Bahnsteige auf eine Länge von 220 m verlängert werden. Die Stadtverwaltung hat sich in den vergangenen Jahren dafür eingesetzt, dass im Zuge dieser Arbeiten zudem ein weiterer Aufzug am nördlichen Ende des Bahnsteigs in Fahrtrichtung Aachen West zur Vaalser Straße errichtet wird.
Ein Baubeginn der beschriebenen Maßnahme sollte ursprünglich bereits im Jahr 2019 erfolgen. Der NVR hat der Verwaltung nun mitgeteilt, dass aufgrund von Klagen im Planfeststellungsverfahren die vorgesehenen Arbeiten kurzfristig abgesagt werden mussten. Weder kann momentan beurteilt werden, wann das Klageverfahren abgeschlossen sein wird noch wie das Ergebnis aussehen wird. Nach Angaben der DB Station & Service AG steht die nächste Sperrpause für die erforderlichen Bauarbeiten erst im Sommer 2023 zur Verfügung.
Aus Sicht des NVR muss jetzt kurzfristig eine Zwischenlösung erarbeitet und abgestimmt werden, wie der RE 4-Halt mit RRX-Fahrzeugen in Aachen-Schanz auch ohne Bahnsteigverlängerung ab Dezember 2020 realisiert werden kann. Das Fahrgastaufkommen (540 Einsteiger/520 Aussteiger) lässt aus Sicht des NVR einen Halteausfall nicht zu. Hierzu müssen zusammen mit Abellio als Betreiber der RE 4 wie auch mit DB Netz/DB Station&Service denkbare Lösungsansätze wie das abschnittsweise Verschließen/Öffnen eines Zugteils an einer geeigneten Station nördlich von Aachen-Schanz geprüft werden.
Die Stadtverwaltung Aachen steht im engen Austausch mit dem Nahverkehr Rheinland und der Deutschen Bahn und wird die politischen Gremien der Stadt Aachen über die weiteren Ergebnisse und Schritte informieren.
Betroffene Straßen
Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.
1 Straße
Karte wird geladen…
Dokument
Weitere Dokumente (1)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
KI-Analyse
Worum geht es?
Der Haltepunkt Aachen Schanz soll für längere Züge ausgebaut werden. Doch Klagen verzögern die Arbeiten – nun wird nach einer Zwischenlösung gesucht, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Projekt
Ausbau Haltepunkt Schanz
Auch: Bahnsteigverlängerung Schanz, RRX Aachen Schanz
Strategien & Programme
Kategorien
Schlagworte
Betroffene Gruppen
Handlungstyp
SanierungVerfahrensstand
Maßnahme geplantBezirk
MitteModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
- Geändert
- 23.2.2026