Vorlage·FB 56/0360/WP17·14. Mai 2020

Sachstandsbericht zum Tagesordnungsantrag der CDU- und SPD-Fraktionen zur Erstellung eines Konzepts zur niederschwelligen sozialen Arbeit in der Innenstadt

Inhalt

Beratungsfolge

Beschlossen
1 Beratung

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Wie gut ist die niederschwellige soziale Arbeit in der Innenstadt aufgestellt? Eine Studie soll Versorgungslücken und Netzwerke analysieren.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie nimmt die Ausführungen zum Konzept zur niederschwelligen sozialen Arbeit zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die beschriebene Analyse weiter durchzuführen und die Ergebnisse im Ausschuss zu präsentieren.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Mit Antrag vom 23.01.2020 haben die CDU- und SPD-Fraktionen einen Tagesordnungsantrag zur „Erstellung eines Konzepts zur niederschwelligen sozialen Arbeit in der Innenstadt“ gestellt. Hierbei soll die Verwaltung „bestehende niederschwellige soziale Angebote in der Innenstadt darstellen, die Einbettung in ein Gesamtkonzept darlegen und eventuell bestehende Versorgungslücken benennen“. Ziel der Analyse ist es, mögliche Versorgungslücken im Netzwerk zu identifizieren und die Möglichkeit zu eröffnen, bei Bedarf nachzusteuern.

Zur Beantwortung des Antrags hat die Verwaltung ein Vorgehen erarbeitet, das ein bestehendes Kooperationsprojekt zwischen der Katholischen Hochschule Aachen und der Sozialplanung gewinnbringend nutzbar macht. Im Rahmen dieses Projekts wird Herr Dr. Baum, der im Rahmen des Landesprogramms „Karrierewege FH-Professur“ derzeit sowohl für die KatHo als auch für die Stadt Aachen Forschung betreibt, eine systematische Analyse der niederschwelligen sozialen Arbeit in Aachen durchführen. Das von Dr. Markus Baum ausgearbeitete Konzept (Gesamtkonzept s. Anlage) sieht im Kern vor, eine Netzwerkanalyse niedrigschwelliger sozialer Dienste Aachens mit einer problemorientierten Befragung der zentralen Akteure*innen innerhalb des erforschten Netzwerkes zu verbinden.

Um das weite Themenfeld niedrigschwelliger sozialer Dienste zu erschließen, bedarf es eines thematischen Ausgangspunktes, vom dem aus weitere Themen als Schnittstellen erschlossen werden. Als wichtige kommunale Schnittstelle wurde im Gespräch mit der Sozialverwaltung das Thema Wohnungs- und Obdachlosigkeit identifiziert und als Ausgangspunkt für die Interviews und den weiteren Bearbeitungsprozess gewählt.Aufgrund der Komplexität und der verschiedenen räumlichen Bezüge des Themas wird zudem vorgeschlagen, in der Analyse neben der Innenstadt auch andere Räume der Stadt, die bei diesem Thema relevant sind, mit zu berücksichtigen – auch um mögliche räumliche Zusammenhänge nicht aus den Augen zu verlieren.

Aus dem Prozess sollen sich folgende Erkenntnisse ergeben:

  1. Beschreibung der niedrigschwelligen sozialen Dienste Aachens
  2. Darstellung eines umfassenden Netzwerkes sowie der Maße Zentralität, Dichte, Reziprozität, Transitivität, Cluster/Cliquen in drei Dimensionen:
    1. Wechselseitiger oder einseitiger Austausch zwischen Institutionen niedrigschwelliger sozialer Dienste
    2. Einseitiger oder beidseitiger Wunsch nach wechselseitigen Austausch
  3. Darstellung von Herausforderungen (besonders entlang von Schnittstellen sozialer Problemlagen)

Anschließend werden mit Blick auf die Forschungsliteratur, der konkreten Institutionen Aachens sowie dem Benchmark mit anderen Städten Best Practices-Vorschläge formuliert.

Mit der Erhebung zentraler Akteure, Institutionen und Diensten wurde bereits ebenso begonnen wie mit der Sichtung einschlägiger wissenschaftlicher Literatur, der Entwicklung von forschungsleitenden Hypothesen sowie der Sondierung von Best Practices-Beispielen anderer Städte. Ein detaillierter Ergebnisbericht soll im Frühjahr 2021 dem Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie präsentiert werden.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folgekosten (alt)

Folgekosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Es ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen.

Dokument

Sammeldokument öffentlich1.1 MB
PDF-Viewer wird geladen...

Weitere Dokumente (2)

Für einige Anlagen sind keine direkten Download-Links verfügbar (Einschränkung des Ratsinformationssystems). Der Link öffnet die Seite im Ratsinformationssystem – die Anlage ist dort in der Liste zu finden.

KI-Analyse

Diese Informationen wurden automatisch per KI extrahiert und können Fehler enthalten.

Worum geht es?

Wie gut ist die niederschwellige soziale Arbeit in der Innenstadt aufgestellt? Eine Studie soll Versorgungslücken und Netzwerke analysieren.

Projekt

Niederschwellige soziale Arbeit Innenstadt

Auch: Sozialkonzept Innenstadt

Kategorien

Soziales & IntegrationStadtentwicklung

Schlagworte

ObdachlosigkeitNetzwerkanalyseSozialplanungVersorgungslücken

Betroffene Gruppen

ObdachloseSozialarbeiterAnwohner Innenstadt

Handlungstyp

Planung

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Bezirk

Mitte

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
17.2.2026
Technische Details