Vorlage·E 46/47/0040/WP18·10. Mai 2022

Wirtschaftsjahr 2021/2022 von Stadttheater und Musikdirektion Aachen – Vierteljahresbericht per 31.01.2022 (2. Quartal)

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Wie entwickelt sich die finanzielle Lage des Stadttheaters und der Musikdirektion Aachen im Wirtschaftsjahr 2021/2022? Ein Blick auf die aktuelle Prognose und die Auswirkungen der Pandemie.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Kultur und Theater nimmt den Vierteljahresbericht per 31.01.2022 (2. Quartal) von Stadttheater und Musikdirektion Aachen zur Kenntnis.

Erläuterungen

Erläuterungen:


Vorbemerkungen

  • Gemäß §§ 7, 20 EigVO NRW und § 12 Betriebssatzung ist der Vierteljahresbericht per 31.01.2022 (Abschluss 2. Quartal) vorzulegen.
  • Der Vierteljahresbericht gemäß Anlage zeigt hierzu das buchhalterische Ergebnis der Erfolgsrechnung für den Zeitraum 01.08.2021 – 31.01.2022 (2. Quartal) sowie eine darauf basierende Prognose auf das voraussichtliche Jahresabschlussergebnis, die geprägt ist durch die Entwicklung der Corona-Pandemie zum Zeitpunkt der Berichterstellung (Ende März 2022).

Erläuterung / Kurzanalyse zur Prognose:

  • Die Prognose der Umsatzerlöse basiert im Wesentlichen auf den bereits erzielten Umsätzen bis zum 31.01.2022. Demnach ist und bleibt das Platzangebot eingeschränkt, jedoch fallen diese Einschränkungen mittlerweile geringer als noch im ersten Quartal aus. Dies zeigt sich auch in den Besucherzahlen und hat zur Folge, dass der Planwert für die Umsatzerlöse voraussichtlich um insgesamt rd. 30 TEuro leicht überschritten werden kann.
  • Im Bereich der sonstigen Erträge kommen voraussichtlich ungeplante Mittel aus dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen hinzu. Bislang wurden hierzu für die Spielzeit 2021/2022 noch keine Mittel ausgezahlt, vorsichtig geschätzt werden sich diese Mittel jedoch auf rd. 100 TEuro belaufen. Dem wirkt die erneute Verschiebung der Chorbiennale 2022 (100 TEuro) entgegen, die sich jedoch ergebnisneutral auswirkt, da auch der Aufwand in entsprechender Höhe wegfällt (s.u.). Die sonstigen Erträge werden demnach voraussichtlich nahezu im Plan liegen.
  • Der Personalaufwand wird nach aktueller Einschätzung ebenfalls annähernd im Bereich des Planwertes liegen, wobei vor allem der Aufwand bei der KG 42 geringer als derzeit dargestellt ausfallen könnte. Dies hängt aber u.a. auch von den weiteren Projektverläufen der beiden Förderprojekte »Akzent Barock« und »Mörgens Lab« ab.
  • Beim Sachaufwand zeichnet sich gegenüber Plan weiterhin eine leichte Verbesserung ab. Ursache hierfür sind voraussichtliche, geringere Aufwendungen als geplant für die Bühnenbildausstattung (KG 54) und für Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie (geplant bei KG 50, Ist-Verbuchung bei KG 58). Außerdem führen sowohl eine Reduzierung des städtischen Verwaltungskostenbeitrags (VKB) bei KG 56 als auch die erneute Verschiebung der Chorbiennale (KG 57) zu einem geringeren Aufwand als geplant. Letztere beiden verhalten sich jedoch aufgrund einer gleichzeitigen Anpassung des Betriebskostenzuschusses (BKZ) bzw. aufgrund des o.g. Wegfalles der sonstigen Erträge in entsprechender Höhe ergebnisneutral. Dem wirken erwartete, steigende Energiekosten (KG 50) sowie Mehraufwendungen durch gestiegene Mietkosten für die Sinfoniekonzerte im Eurogress (KG 51) entgegen.
  • Das danach prognostizierte Betriebsergebnis der Spielzeit 2021/2022 beläuft sich insgesamt auf einen Fehlbetrag von rund 1,3 Mio. Euro und liegt damit um rd. 100 TEuro besser als geplant. Nach dem derzeitigen Stand des noch in Prüfung befindlichen vorläufigen Jahresabschlussergebnisses der Spielzeit 2020/2021 wird dieses Defizit vollumfänglich aus der allgemeinen Rücklage gedeckt werden können.

Investitionen / Vermögensplan:

  • Die im laufenden Wirtschaftsjahr zu tätigenden Investitionen werden sich voraussichtlich insgesamt im Rahmen des geltenden Vermögensplans bewegen. Der aktuelle Stand der (bis 31.03.2022) getätigten Investitionen ist als Anlage beigefügt.
  • Bei den Positionen 3 (Beschaffung Instrumente) und 4 (IT-Ausstattung Büro-Arbeitsplätze) zeichnet sich zum jetzigen Zeitpunkt eine leichte Überschreitung der Einzelansätze ab, die jedoch aller Voraussicht nach durch entsprechende Minderausgaben bei den Positionen 5 (IT-Ausstattung Bühne) sowie 6 (Sonstige Beschaffungen inkl. GWG) ausgeglichen werden können.
  • Die Investitionen im Rahmen der Förderprojekte »AKZENT Barock« sowie »Mörgens Lab« werden als Investitionszuschuss vollständig aus bewilligten Fördermitteln gedeckt und wirken sich demzufolge nicht negativ auf den Finanzierungsbedarf aus.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

siehe Erläuterungen

Klimarelevanz:

entfällt

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Projekt: Stadttheater und Musikdirektion Aachen

Zum Projekt

Der Vierteljahresbericht des Stadttheaters und der Musikdirektion Aachen für das 2. Quartal 2021/2022 zeigt ein prognostiziertes Defizit von 1,3 Mio. Euro, das aus Rücklagen gedeckt wird.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

KulturMaßnahme geplant19. Sept. 2013 – 10. Mai 20222 Vorlagen
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Worum geht es?

Wie entwickelt sich die finanzielle Lage des Stadttheaters und der Musikdirektion Aachen im Wirtschaftsjahr 2021/2022? Ein Blick auf die aktuelle Prognose und die Auswirkungen der Pandemie.

Projekt

Stadttheater und Musikdirektion Aachen

Auch: Stadttheater Aachen, Musikdirektion Aachen

Kategorien

KulturHaushalt & Finanzen

Schlagworte

WirtschaftsberichtKulturförderungPandemieauswirkungen

Betroffene Gruppen

KulturschaffendeTheaterbesucherStadtgesellschaft

Handlungstyp

Kenntnisnahme

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
E 46/47 - Stadttheater und Musikdirektion
Geändert
25.2.2026
Technische Details