Stellenplan 2023 und Entwicklung der Personal- und Versorgungsaufwendungen 2023
FB 11/0118/WP18 · Entscheidungsvorlage
Beratung
Ratsfrau Eschweiler (CDU) bedankt sich bei den Mitarbeitenden der Verwaltung für die unglaubliche Leistung und den Einsatz im Jahr 2022. Die Umsetzung des Stellenplans und die Integration der neuen Mitarbeitenden habe gut funktioniert. In diesem Jahr habe man mit 308 neuen Stellen allerdings einen Stellenplan, der alle Rekorde schlage. Diese Menschen müssen auch alle eingearbeitet werden und natürlich einen Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt bekommen, womit man bereits bei der nächsten Problematik der Verwaltungsgebäudekapazitäten sei. Nicht einkalkuliert seien auch die massiven Tarifsteigerungen. Das alles führe zu Unsicherheiten, die man nicht wolle. Wenn man Stellen einrichte, sei es wichtig, dass die Bewerber*innen auch darauf vertrauen können, mindestens drei oder vier Jahre auf den jeweiligen Stellen tätig zu sein. Man müsse perspektivisch und zukunftsorientiert an die Sache herangehen. Sie betont, dass es nicht darum gehe, dass Mitarbeitende nicht vernünftig arbeiten, jeder städtische Mitarbeitende leiste mindestens zu 100 % seinen Dienst bei der Stadt Aachen. Es gehe jedoch darum, dass die Politik die Wichtigkeit der Aufgaben priorisiere. So könnte man evtl. Klarheit für die Mitarbeitenden schaffen und ihnen nicht ständig neue Aufgaben aufsatteln.Genau das wünsche man sich für den nächsten Stellenplan. Bei der heutigen Beschlussfassung werde sich die CDU-Fraktion enthalten.
Ratsfrau Begolli (Die Linke) teilt mit, dass die Fraktion DIE LINKE dem Stellenplan ausdrücklich zustimmen werde, dem städtischen Haushalt jedoch nicht.Sie erläutert, dass es nach der langjährigen Wiederbesetzungssperre immer noch Nachholbedarf gebe, zudem seien zusätzliche Aufgaben auf die Kommune zugekommen, Personal werde an verschiedenen Stellen einfach dringend benötigt. Sie hält fest, dass städtisches Personal nicht nur Kosten verursache, sondern auch einspare und wichtige Einnahmen erziele, da viele Aufgaben durch interne Mitarbeitende schneller und besser umgesetzt werden können.Sie erklärt, dass Tarifsteigerungeneine haushalterische Größe seien und die Politik sich nicht einzumischen habe.
Ratsfrau Griepentrog (Grüne) erinnert daran, dass auch im vergangenen Jahr nach den Haushaltsreden ähnliche Diskussionen über den Stellenplan geführt wurden. Sie bezieht sich auf den Wortbeitrag von Ratsfrau Eschweiler (CDU) und hält fest, dass ihre Aussage, dass die Verwaltung einen großen Schluck aus der Pulle nehme, nicht stimme und auch unangemessen sei. Der Stellenplan und die Anmeldung von Stellen und Stellenbedarfen seien kein Selbstzweck. Beigeordneter Dr. Kremer habe deutlich gezeigt, dass der Mehrbedarf auch in diesem Jahr dringend nötig sei und dem stimme man auch zu.
Ratsherrn Servos (SPD) bedankt sich bei den Mitarbeitenden der Verwaltung und bei den Fraktionen für die Arbeit, die in den letzten beiden wilden und turbulenten Jahren geleistet wurde.
Die gerade laufendeParalleldebatte über den Stellenplan hält er für sehr befremdlich, sie zeige erneut, dass es darum gehe, wer das letzte Wort habe. Er wünscht sich, dass die Kritikpunkte zukünftig in die Haushaltsreden integrieren werden und dadurch Debatten dieser Artvermieden werden.
Ratsherrn Baal (CDU) äußert, dass der Begriff „Schluck aus der Pulle“ weder durch seine Fraktionskolleg*innen noch durch ihn verwendet wurde. Weiterhin hält er fest, dass die Personalentwicklung, die in den glorreichen Zeiten der schwarz-roten Mehrheit gut umgesetzt wurde, so umgestellt worden sei, dass sie maßnahmen- und sachorientiert erfolge. Man müsse darauf hinweisen, dass der Stellenaufwuchs eine Größe habe, die für den Haushalt zu einem Risiko werden könnte. Bezüglich der haushalterischen Größe erklärt er, dass man viele Jahre mit Inflationsraten zwischen 0,5 und 1,5 hinter sich habe und die Abweichungswahrscheinlichkeit von dem einkalkulierten 1 % relativ gering sei. Dies sei in den Vorjahren in den Haushaltsbeschlüssen auch stets berücksichtigt worden.Dieses Mal sei es allerdings anders, daran trage jedoch nicht der Rat schuld, sondern die äußeren Umstände, die Forderung der Gewerkschaft Verdi in Höhe von 10,5 % liege auf dem Tisch.Ratsherr Dopatka könnte sie begründen, seijedoch leider heute nicht da und entziehe sich natürlich damit der heutigen Abstimmung des Stellenplans.
Er führt aus, dass die CDU-Fraktion als Opposition nicht zu allem blind nein sage, sondern sich, nach sorgfältiger Abwägung, der Beschlussfassung enthalte.
Ratsherr Servos (SPD) hält fest, dass die Aussage von Ratsherrn Baal (CDU) bezüglich Ratsherrn Dopatka (SPD) unangebracht und schäbig sei. Alles andere sei ein demokratischer Austausch, das jedoch nicht.
Ratsherr Palm (AfD) hält fest, dass die Verwaltungselbstverständlich hier einen eigenen Stellenplan vorlege, letztendlich jedoch die Mehrheit des politischen Willens umsetze.
Weiterhin erläutert er, dass die Äußerungen von Ratsherrn Baal (CDU)alle richtig seien, allerdings werde hier Pseudoopposition betrieben. Wenn man es ehrlich meine, solle man den Stellenplan ablehnen und auf Vorlage eines neuen plädieren. Er richtet sein Wort an Ratsfrau Begolli (DIE LINKE) und äußert, dass sie mit dem städtischen Haushalt so umgehen solle, wie mit ihrem eigenen Portemonnaie.
Ratsfrau Lürken (CDU) widerspricht Ratsherrn Servos (SPD) und hält fest, dass Ratsherr Dopatka (SPD) in allen Fraktionen ein überaus geschätzter Kollege sei und Ratsherr Baal (CDU) ihn nicht persönlich beleidigt habe. Tatsache sei, dass es in dem Wortbeitrag um seinen Beruf ging und solche Tatsachen dürfe man in diesem Rat ja noch aussprechen.
Ratsherrn Helg (FDP) hält fest, dass alle ein wenig Recht haben mit ihren heutigen Wortbeiträgen, jedoch jetzt nicht solche Empörungsrituale eingebracht werden sollten. Zum Wortbeitrag von Ratsherrn Servos (SPD) hält er fest, dass Ratsherr Dopatka (SPD) von niemandem beleidigt worden sei, sondern er in seiner beruflichen Funktion für den Bereich Aachen eine Forderung von 14 bis 15 % auf den Tisch gelegt habe, die er heute hätte erläutern können. Bezüglich der Neuerrichtung der Stellen seien seiner Meinung nach mehr als die Hälfte auch unerlässlich, da sie für die Bereiche Eingriffs- und Leistungsverwaltung eingerichtet werden. Dennoch enthalte sich die FDP-Fraktion, da die Folgen dieser Stelleneinrichtungen den städtischen Haushalt an den Rand der Erschöpfung bringen werde.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Auf Vorschlag der Oberbürgermeisterinund Empfehlung des Personal- und Verwaltungsausschusses beschließt der Rat der Stadt vorbehaltlich weiterer Beschlüsse den Stellenplan für das Haushaltsjahr 2023 auf der Grundlage derdezernats- und fachbereichsbezogenen Darstellung der Veränderungen zum Stellenplan 2022 (s. Anlage).
Zudem nimmt der Rat der Stadt die Entwicklung der Personal- und Versorgungsaufwendungen 2023 zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Inhaltsverzeichnis
I.Veränderungen seit Aufstellung des Stellenplanes 2022
I.1 Allgemeine Betrachtung
I.2Stelleneinrichtungen / Wegfall bzw. Verlängerung von kw-Vermerken
I.3 Stelleneinsparungen / Anbringung von kw-Vermerken
I.4 Stellenumwandlungen und -verlagerungen
I.5 Bewertungsänderungen
I.6Gesamtbetrachtung
I.7Stellenplanentwicklung
II.Personal- und Versorgungsaufwendungen 2023
Erläuterungen
I.Veränderungen seit Aufstellung des Stellenplanes 2022
I.1Allgemeine Betrachtung
Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 16.02.2022 den Stellenplan für das Haushaltsjahr 2022 beschlossen.Seitdem haben sich Änderungen ergeben, die zurückzuführen sind auf:
- Stelleneinrichtungen
- Stelleneinsparungen
- Umwandlungen und Verlagerungen von Stellen
- Bewertungsänderungen.
Diese Änderungen sind in der beigefügten Anlage „Dezernats- und fachbereichsbezogene Darstellung der Veränderungen zum Stellenplan 2022“ im Einzelnen beschrieben.
Ein Großteil dieser Änderungen (in der Anlage dargestellt mit Schriftbild normal) ist im Stellenplanentwurf 2023, der im Rahmen der Einbringung des Haushaltsplanentwurfes 2023 dem Rat am 09.11.2022und im Nachgang dem Personal- und Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 10.11.2022 zur Beratung vorgelegt worden ist, enthalten.
Die seit der Aufstellung des Stellenplanentwurfes für das Haushaltsjahr 2023 im Oktober 2022 darüber hinaus erforderlichen Stellenplanänderungen sind dem Ausschuss am 12.01.2023 ebenso zur Beratung und insgesamt zur Beschlussempfehlung an den Rat vorgelegt worden.Darüber hinaus hat der Personal- und Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 12.01.2023 folgende Stellenplanänderungen im Allgemeinen Verwaltungsbereich empfohlen:
Stelleneinrichtungen
- 6,5 Stellen für Schulsozialarbeit im Fachbereich Kinder, Jugend und Schule - FB 45
- 1,0 Stelle für Baulückenaktivierung im Fachbereich Immobilienmanagement - FB 23
Danach ergeben sich gegenüber dem Stellenplan2022gesamtstädtisch saldiert 274,5 Mehrstellen.
Bereich | Stelleneinrichtungen | Stelleneinsparungen | saldiert |
| 306,5 (davon 113,5 kw) | 25,5 (davon 14,0 kw) | +281,0 |
| 1,0 | -1,0 | |
| 0,5 | -0,5 | |
| 0,5 | 1,0 | -0,5 |
| 1,0 | 1,5 | - 0,5 |
| 1,0 | - 1,0 | |
| 2,0 | -2,0 | |
| 1,0 | -1,0 | |
Mehrstellen (STPL 2022 : STPL 2023) | 308,0 | 33,5 | + 274,5 |
Nachstehend werden die Veränderungen gegenüber dem Stellenplan 2022 dargestellt.
I.2Stelleneinrichtungen / Wegfall bzw. Verlängerung von kw-Vermerken
Seit der Aufstellung des Stellenplanes 2022 sind im gesamtstädtischen Bereich insgesamt 308,0 Stellen, davon 306,5 in der Allgemeinen Verwaltung und 1,5 in den Eigenbetrieben, einzurichten. Im allgemeinen Verwaltungsbereich handelt es sich um Planstellen, die nach organisatorischer Prüfung als Ergebnis des alljährlichen Stelleneinrichtungsverfahrens berücksichtigt wurden. Den Stelleneinrichtungen stehen 33,5 Stelleneinsparungen gegenüber (vgl. I.3).
Zu den 308,0 neu einzurichtenden Planstellen gehören u.a. 113,5 befristete Stellen, davon 12,0 Projektstellen im Bereich des FB 02, FB 37 und FB 56, die nicht dem Personalkostenverbund zuzurechnen sind. Bei den drittmittelgeförderten Projektstellen im FB 02 handelt es sich um eine Stelle zur Durchführung des Projektes „Sofortprogramm Aachener Altstadt“, jeweils eine halbe Stelle für die Projekte „EMR Booster“ sowie „European Digital Innovation HUB“, zwei Stellen für „Vision 2025 + Aachen Rothe Erde (Phase I)“, eine Stelle für „CircularFoodChai“ sowie eine Stelle im Bereich des Fördermittelmanagements und der Fördermittelabrechnung. Ebenfalls enthalten sind zwei Stellen im FB 37 für das Projekt „PIKTARI“ und vier Stellen im FB 56, die im Rahmen des Landesprojektes „Kommunales Integrationsmanagement“ (KIM) nach unterjährig durchgeführtem Fraktionsverfahren bereits vorgezogen bewirtschaftet werden.
Im Übrigen werden aufgrund festgestellter dauerhafter Bedarfe die kw-Vermerke an 13,0 Planstellen aufgehoben und an 24,5 befristeten Stellen verlängert, von denen 16,5 Projektstellen sind.Die Aufhebung bzw. Verlängerung bestehender sowie die Anbringung neuer kw-Vermerke beinhaltet keine Veränderung des Stellensolls.
Das Stellenplanverfahren sieht seit seiner Optimierung zum Stellenplan 2017 vor, für außerordentliche dringende Bedarfe, die eine frühzeitige Verfügbarkeit von zusätzlichem Personal bei absehbarer Stellenausweitung notwendig machen, unterjährige Behandlungen im Personal- und Verwaltungsausschuss bis hin zum Rat der Stadt zu ermöglichen. Hiervon wird nur in wenigen Einzelfällen Gebrauch gemacht.
So hat der Rat in seinen Sitzungen am 30.03.2022 und 08.06.2022 von den 308,0 Stellen die Einrichtung folgender 70,5 Mehrstellen bereits unterjährig beschlossen:
-57,0 (72,0*) Stellen im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration (FB 56)
-13,5 Stellen im Fachbereich Kinder, Jugend und Schule (FB 45).
*Die ursprünglich ermittelten, bis 31.12.2023 befristeten, 72,0 Stellen für die Betreuung schutzsuchender Ukrainer*innen konnten infolge fortlaufender Bedarfsanpassungen um 15,0 Stellen auf 57,0 Stellen reduziert werden.
Die Begründungen der Stelleneinrichtungen sind im Einzelnen der beigefügten Anlage zu entnehmen.
I.3 Stelleneinsparungen / Anbringung von kw-Vermerken
Gesamtstädtisch können insgesamt 33,5 Stellen eingespart werden, davon 25,5 in der Allgemeinen Verwaltung sowie 8,0 Stellen in den Eigenbetrieben. Die Einsparung von 14,0 Stellen, davon 12,0 Projektstellen, ist auf die Realisierung von kw-Vermerken zurückzuführen.
Die Begründungen der Stelleneinsparungen sind im Einzelnen der beigefügten Anlage zu entnehmen.
I.4Stellenumwandlungen und -verlagerungen
Bei den Stellenumwandlungen handelt es sich um die Umwandlung von Beamten- in Planstellen für Tariflich Beschäftigte und umgekehrt sowie um die Umwandlung von Vollzeit- in jeweils zwei Teilzeitstellen und umgekehrt. Die Umwandlungen sind wegen Stellenwiederbesetzungen durchzuführen.
Die in der Anlage ausgewiesenen Stellenverlagerungen sind sowohl infolge der Neuzuordnung von Planstellen zu anderen Organisationseinheiten erforderlich als auch auf die Neuzuordnung von Planstellen bzw. -anteilen - aus haushaltsrechtlichen Gründen - zu anderen Produktbereichen zurückzuführen.
Darunter fällt in diesem Jahr insbesondere die Herauslösung der Schwerbehindertenvertretung aus dem Fachbereich Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit (FB 17), bei gleichzeitiger Bildung einer eigenständigen Organisationseinheit.
Gesamtstädtisch betrachtet verändern sowohl die Stellenumwandlungen als auch die Stellenverlagerungen das Stellensoll nicht und sind damit stellenplanneutral.
I.5Bewertungsänderungen
Die in den Anlagen aufgeführten Bewertungsänderungen sind auf Neubewertungen (aufgrund analytischer Dienstpostenbewertungen bzw. tariflicher Bewertungsprüfungen) sowie auf das Anbringen neuer bzw. die Realisierung oder den Wegfall bestehender ku-Vermerke zurückzuführen.
Die Bewertungsänderungenführen erst in Verbindung mit den sich hieraus ergebenden personellen Konsequenzen zu finanziellen Auswirkungen.
I.6Gesamtbetrachtung
Unter Berücksichtigung der in der Anlage dargestellten Veränderungen und vorbehaltlich weiterer Beschlüsse schließt der Stellenplan für das Haushaltsjahr 2023 demnach wie folgt ab:
Bereich | Beamte / Beamtinnen | Tariflich Beschäftigte | insgesamt | ||
I. Allgemeine Verwaltung | 1.202,5 | 2.671,0 | 3.873,5 | ||
II. regio iT | 11,0 | 11,0 | |||
III. Aachener Stadtbetrieb (E 18) | 12,5 | * | 12,5 | ||
IV. Gebäudemanagement (E 26) | 14,0 | * | 14,0 | ||
V. Volkshochschule (E 42) | 3,0 | * | 3,0 | ||
VI. Stadttheater und Musikdirektion (E 46/47) | 4,5 | * | 4,5 | ||
VII. Kulturbetrieb (E 49) | 13,0 | * | 13,0 | ||
VIII. Eurogress – Aachen (E 88) | 0,0 | * | 0,0 | ||
Summe | 1.260,5 | 2.671,0 | 3.931,5 | ||
* Die Planstellen der Tariflich Beschäftigten werden in den Stellenübersichten der jeweiligen Wirtschaftspläne ausgewiesen.
Gegenüber dem Stellenplan 2022 sind - vorbehaltlich weiterer Beschlüsse - gesamtstädtisch
274,5 Mehrstellen zu verzeichnen:
Stellenplan 2022 | 3.657,0 | lt. Ratsbeschluss 16.02.2022 |
+ 240,5 | lt. Vorlage „Stellenplan pp.“ PVA 10.11.2022 (1. Lesung) | |
Stellenplanentwurf 2023 | 3.897,5 | Einbringung des Haushaltsplanentwurfes in den Rat 09.11.2022 |
+ 26,5 | lt. Vorlage „Stellenplan pp.“ PVA 12.01.2023 (2. Lesung) | |
+ 7,5 | lt. Empfehlung PVA 12.01.2023 | |
Stellenplan 2023 | 3.931,5 |
I.7Stellenplanentwicklung
Seit 2018 hat sich die Anzahl der Planstellen in der Allgemeinen Verwaltung (ohne Eigenbetriebe
und regio iT) wie folgt entwickelt:
II.Personal- und Versorgungsaufwendungen
Laut Haushaltsplanentwurf 2023 und erster Veränderungsnachweisung belaufen sich die Aufwendungen für den Personalkostenverbund (PKV) auf insgesamt 287.778.300 € für das Jahr 2023.
Von dem Gesamtbetrag in Höhe von 287.778.300 € entfallen 245.565.300 € auf Personal- und
42.213.000 €auf Versorgungsaufwendungen.
Den Versorgungsaufwendungen stehen Erträge aus der ertragswirksamen Auflösung von Pensions- und Beihilferückstellungen in Höhe von 14.231.600 € gegenüber.
Soweit im Nachgang weitere finanzielle Anpassungen erforderlich werden, sind diese für die zweite Veränderungsnachweisung (Finanzausschuss) angemeldet worden und somit in den o.a. Zahlen nicht enthalten.
Ergänzend ist zu erwähnen, dass die Personalaufwendungen der Konten 50190000 für sonstige Beschäftigte nicht dem Personalkostenverbund zuzurechnen sind. Es handelt sich hierbei überwiegend um Drittmittel finanziertes Personal im Rahmen von Projekten in der Größenordnung von rd. 8,7 Mio. € für das Jahr 2023 (Stand Entwurf inkl. erste Veränderungsnachweisung).
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
nachrichtlich:
Die Beschlussfassung zu den finanziellen Auswirkungen des Stellenplans 2023 erfolgt im Rahmen der Haushaltsplanberatungen im Finanzausschuss und Rat der Stadt Aachen.
Klimarelevanz
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Technische Details
ID: 117726
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=117726
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2023-01-19 FB 11_0118_WP18 Stellenplan 2023 und SAO.pdf
19.11.2024
679.9 KB
Metadaten
- TOP
- Ö 5.2
- Sitzung
- Sitzung des Rates der Stadt Aachen
- Gremium
- Rat der Stadt Aachen
- Datum
- Mi., 01.02.2023
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Entscheidungsvorlage
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 11 - Fachbereich Personal, Organisation
- Geändert
- 8.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 8. Februar 2026 um 17:55