Verlegung von Stolpersteinen Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnigvon Volkshochschule Aachen
E 42/0028/WP17 · Kenntnisnahme
Beratung
Ratsherr Bruynswyck berichtet als Vorsitzender des Betriebsausschusses Theater und VHS, dass dieser dem Rat der Stadt einstimmig empfehle, dem Beschlussvorschlag zu folgen. Gerade an der Eröffnungsrede des Oberbürgermeisters sei deutlich geworden, welchen Gedenktag man heute begehe. Von daher sei es ein gutes und wichtiges Zeichen, im Rahmen des Projektes „Wege gegen das Vergessen“ auch diese Stolpersteine weiter in der Stadt zu verlegen.
Ratsfrau Moselage erklärt stellvertretend für die FDP-Fraktion, dass diese das Projekt begrüße.
Ratsfrau Müller, AfD, erklärt das Projekt weiterhin abzulehnen, weil die Verlegung von Stolpersteinen kein würdiges Gedenken an die Opfer darstelle. Eine Anbringung von Gedenktafeln an Häusern sei hier wohl die vorzugswürdigere Alternative.
Beschluss
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
- Der Betriebsausschuss Theater und Volkshochschule nimmt gemäß § 11 Abs. 6 der Satzung für die Volkshochschule Aachen die Verwaltungsvorlage zur Kenntnis und empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen zu beschließen, im Sinne der vorliegenden Anträge je einen „Stolperstein“ vor den jeweils letzten bekannten selbst gewählten Wohnsitzen der Aachener Bürgerinnen und Bürger Julius Berg, Bismarckstr. 153, Gustav Hartog, Ottostr. 77,Wally Hirtz, Krefelder Str. 33, Anna Walbaum geb. Kaufmann, Dr. Werner Josef Walbaum, Gisela Walbaum, und Klaus Siegmund Walbaum, Krefelder Straße 16, Frieda Cahn geb. Philippund Hugo Cahn, Brabantstraße 46 sowie Selma Levy, geb. Simon, Albert Levy, Helga Levy, Else Levy und Henriette Levy, Alt-Haarener-Straße 191 in Aachen durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegen zu lassen.
- Auf Empfehlung des Betriebsausschusses Theater und Volkshochschule beschließt Rat der Stadt Aachen gemäß § 12 der Satzung für die Volkshochschule Aachen, im Sinne der vorliegenden Anträge je einen „Stolperstein“ vor den jeweils letzten bekannten selbst gewählten Wohnsitzen der Aachener Bürgerinnen und Bürger Julius Berg, Bismarckstr. 153, Gustav Hartog, Ottostr. 77, Wally Hirtz, Krefelder Str. 33, Anna Walbaum geb. Kaufmann, Dr. Werner Josef Walbaum, Gisela Walbaum, und Klaus Siegmund Walbaum, Krefelder Straße 16, Frieda Cahn geb. Philipp und Hugo Cahn, Brabantstraße 46 sowie Selma Levy, geb. Simon, Albert Levy, Helga Levy, Else Levy und Henriette Levy, Alt-Haarener-Straße 191 in Aachen durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegen zu lassen.
Die Anträge sind somit als erledigt zu betrachten.
Erläuterungen
Erläuterungen:
In seiner Sitzung vom 17. Januar 2007 hat der Rat der Stadt Aachen beschlossen, dass die Stadt Aachen sich an dem Projekt „Stolpersteine“ in der Form beteiligt, in dem die eingehenden Anträge auf Verlegung von „Stolpersteinen“ zur Weiterbearbeitung an die Volkshochschule Aachen geleitet werden.
Vor der Verlegung von „Stolpersteinen“ sollte jeweils die Zustimmung des Rates der Stadt eingeholt werden.
Mehrere Antragstellerinnen und Antragsteller habenjeweils unter Schilderung der Einzelheiten den Antrag begründet, je einen „Stolperstein“ vor den letzten bekannten selbst gewählten Wohnsitzen der Aachener Bürger
-Julius Berg, Bismarckstraße 153 in Aachen,
-Gustav Hartog, Ottostr. 77 in Aachen,
- Wally Hirtz, Krefelder Str. 33 in Aachen,
- Anna Walbaum geb. Kaufmann, Dr. Werner Josef Walbaum, Gisela Walbaum, und Klaus Siegmund Walbaum, Krefelder Straße 16 in Aachen sowie
-Frieda Cahn geb. Philippund Hugo Cahn, Brabantstraße 46 in Aachen
durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegen zu lassen.
Weiterhin hat die Arbeitsgruppe „Stolpersteine“ des Einhardgymnasiums in Aachen mit Schreiben vom 14.September 2015 unter Schilderung der Einzelheiten den Antrag gestellt, je einen „Stolperstein“ vor dem letzten bekannten selbst gewählten Wohnsitz der Aachener Bürgerinnen und Bürger
Selma Levy, geb. Simon, Albert Levy, Helga Levy, Else Levy und Henriette Levy, Alt-Haarener-Straße 191, in Aachen durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegen zu lassen.
Die jeweiligen Anträge und Belege sind als Anlagen beigefügt.
Die Weiterbearbeitung des Antrags durch die Volkshochschule Aachen hat zu dem Ergebnis geführt, dass die in der Sitzung des Rates der Stadt am 17.01.2007 beschlossenen Voraussetzungen zur Verlegung eines „Stolpersteines“
-ein „Stolperstein“ kann nur gelegt werden, wenn eventuell noch lebende Angehörige damit einverstanden sind;
-Ort und Schicksale der Opfer müssen überprüft und belegt sein;
-„Stolpersteine“ sollen nicht an Orten installiert werden, an denen eine Gedenktafel der „Wege“ vorgesehen bzw. angebracht ist;
-Anträge auf „Stolpersteine“ sollten an das Projekt „Wege gegen das Vergessen“, d.h. an die Volkshochschule Aachen, geleitet und von dort bearbeitet werden;
vorliegen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen |
Die Kosten von 120 € pro Stolperstein gehen nicht zulasten des städt. Haushalts bzw. des Wirtschaftsplans der VHS.
Weitere Dokumente (5)
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Technische Details
ID: 72789
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/agendaItems?id=72789
Hauptdokument
Sammeldokument öffentlich
2015-11-16 E 42_0028_WP17 Verlegung von Stolp SAO.pdf
23.11.2024
4.6 MB
Betroffene Straßen
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Metadaten
- TOP
- Ö 16
- Sitzung
- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Aachen
- Gremium
- Rat der Stadt Aachen
- Datum
- Mi., 27.01.2016
- Uhrzeit
- 17:00
- Anlass
- Öffentliche/Nichtöffentliche Sitzung
- Vorlage
- Kenntnisnahme
- Beratung
- öffentlich
- Status
- gemischt
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- E 42 - Volkshochschule
- Geändert
- 22.2.2026
- Inhalt abgerufen
- 22. Februar 2026 um 22:02