Tarifreform AVV/VRS 2026
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Wie wird der Nahverkehr in der Region kundenfreundlicher? Die Tarifreform von AVV und VRS soll den ÖPNV neu aufstellen.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Beschlussvorschlag
Der regionale AVV-Beirat der Stadt Aachen nimmt die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.
Erläuterungen
Strategische Einordnung
Die gemeinsame Tarifreform von AVV und VRS ist das zentrale Zukunftsprojekt im Rahmen des Programms go.Synergie. Sie stellt einen wesentlichen Hebel dar, um den ÖPNV in der Region kundenorientierter und zukunftsfähig aufzustellen. Die Reform verfolgt das Ziel, den Zugang zum Nahverkehr deutlich zu vereinfachen, digitale Lösungen voranzubringen und gleichzeitig soziale Teilhabe sicherzustellen. Damit leistet sie einen zentralen Beitrag zur Verkehrswende und zur Stärkung des Umweltverbundes in NRW.
Aktuelle Beschlusslage
Die Verbundgesellschaften wurden durch die Gremien der beiden Verbundräume beauftragt, eine umfassende Reformkonzeption zu erarbeiten. Auf dieser Basis wurde am 3. April 2025 das strategische Grobkonzept von der gemeinsamen Verbandsversammlung von AVV und VRS beschlossen. Es bildet die Grundlage für die nun laufende Ausarbeitung eines Feinkonzepts. Dabei wurde deutlich: Die Tarifreform ist nicht nur fachlich anspruchsvoll, sondern auch politisch von besonderer Sensibilität. Unterschiedliche Perspektiven – etwa zur Digitalisierung des Tarifsystems oder zur sozialen Ausgewogenheit – gilt es daher in Einklang zu bringen.
Aktueller Projektstand und weiteres Vorgehen
Die Erarbeitung des Feinkonzepts erfolgt in enger Abstimmung und im Rahmen definierter Projektstrukturen mit den Verkehrsunternehmen beider Verbünde. Zentrale Fragestellungen betreffen u.a.:
die zukünftige Preisstruktur (inkl. Marktfähigkeit und Umgang mit Preishärten),
die Einbettung digitaler Angebote (z.B. eezy),
die Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit des neuen Tarifsystems.
Zur fundierten Entscheidungsfindung wurde das Beratungsunternehmen exeo mit der Entwicklung eines umfassenden Simulationsmodells beauftragt, welches verschiedene Tarifbildungsszenarien anhand der Wirtschaftlichkeit und Fahrgastbetroffenheit bewerten wird.
Parallel wurden in einem begleitenden Workshop mit den Verkehrsunternehmen zentrale vertriebliche Fragestellungen behandelt. Auch die spätere Verteilung der Einnahmen im neuen Tarifsystem wird vorbereitet – mit dem Ziel, eine gerechte und tragfähige Lösung im Sinne aller Beteiligten zu finden.
Ausblick zur weiteren Beschlussfassung
Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen im Herbst 2025 steuert das Projekt auf einen politisch sensiblen Punkt zu. Um das Voranschreiten zu sichern, wird angestrebt, zentrale Beschlüsse zur Reform noch mit aktueller Gremienbesetzung zu fassen. Ein stabiler politischer Rahmen ist entscheidend, um die begonnene Transformation mit Nachdruck und Klarheit weiterzuführen.
Governance – Voraussetzungen für einen gemeinsamen Tarifraum schaffen
Ein zukünftiges gemeinsames Tarifsystem braucht tragfähige Strukturen. Dafür arbeiten AVV und VRS an einem gemeinsamen Governance-Modell, das rechtliche, organisatorische und operative Grundlagen für die Tarifentwicklung abbildet. Ziel ist es, ein abgestimmtes Verfahren zu etablieren, das Unterschiede in regionalen Entscheidungsprozessen berücksichtigt und dennoch zu tragfähigen Ergebnissen führt – selbst bei abweichenden Vorstellungen einzelner Akteure. So wird die Grundlage für eine verlässliche und konsensfähige Tarifpolitik in der Region geschaffen.
Über die weiteren Entwicklungen wird die Verbundgesellschaft berichten.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
JA | NEIN | ||
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
Keine
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
nicht bekannt |
Dokument
Projekt: Tarifreform AVV/VRS
Zum ProjektDie Tarifreform im Rheinland zielt darauf ab, die Tarifsysteme der Verkehrsverbünde AVV und VRS zu vereinheitlichen und ein nutzerfreundliches, digitales Tarifsystem zu schaffen. Im Fokus stehen die Vereinfachung der Tarifstruktur, die Etablierung des digitalen Tarifs eezy für Gelegenheitsfahrer und die Integration des Deutschlandtickets.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Weitere Vorlagen in diesem Projekt
KI-Analyse
Worum geht es?
Wie wird der Nahverkehr in der Region kundenfreundlicher? Die Tarifreform von AVV und VRS soll den ÖPNV neu aufstellen.
Projekt
Tarifreform AVV/VRS
Auch: go.Synergie, Tarifreform 2026
Kategorien
Schlagworte
Betroffene Gruppen
Handlungstyp
PlanungVerfahrensstand
Maßnahme geplantModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- Aachener Verkehrsverbund
- Geändert
- 7.2.2026
Technische Details
ID: 1002200
Allris:https://ratsinfo.aachen.de/public/vo020?VOLFDNR=1002200
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/papers?id=1002200