Vorlage·FB15/0012/WP19·26. März 2026

Einführung einer Videoberatung im Bürger*innenservice

Inhalt

Beratungsfolge

Kenntnisnahme
1 Beratung

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Die Stadt Aachen führt eine Videoberatung im Bürger*innenservice ein, um Behördengänge digital und barrierefrei anzubieten.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Erläuterungen

Das Hauptziel der Einführung einer Videosoftware ist die Digitalisierung von Behördengängen, um Verwaltungsleistungen ortsunabhängig, zeitnah und barrierefrei anzubieten. Bürger*innen sollen Anträge (wie Wohnsitzanmeldung oder Bewohnerparkausweise) bequem von zu Hause aus erledigen können, anstatt physisch zu erscheinen.

Die Kernziele sind:

  • Bürger*innenzentrierung: Bessere Verfügbarkeit
  • Effizienzsteigerung: Entlastung der Sachbearbeiter*innen durch automatisierte Datenübernahme
  • Nachhaltigkeit: Reduzierung von Papierverbrauch und Fahrtwegen
  • Mitarbeitendenorientierung: Ermöglichung mobiler Arbeit

I. Sachdarstellung & Begründung

  1. Modernisierung der Verwaltung und Bürger*innennähe
    Die fortschreitende Digitalisierung bietet die Chance, Verwaltungsleistungen bürgerfreundlicher und effizienter zu gestalten. Viele Bürger*innen sind heute gewohnt, Angelegenheiten ortsunabhängig zu klären. Die Videoberatung schließt die Lücke zwischen anonymen Online-Anträgen und dem Termin vor Ort.
  1. Erhöhung der Barrierefreiheit und Zeitersparnis
    Der virtuelle Zugang zu Bürger*innendiensten baut physische Barrieren ab. Besonders für Berufstätige, Eltern sowie mobilitätseingeschränkte Personen. Bürger*innen mit Betreuungspflichten bietet das Verfahren eine gleichberechtigte Teilhabe am Verwaltungsangebot, ohne die Qualität des persönlichen Gesprächs einzubüßen. Lange Anfahrtswege und Wartezeiten im Amt entfallen, während die Qualität der persönlichen Beratung erhalten bleibt.
  1. Prozessoptimierung und Entlastung der Standorte
    Die Frequenzspitzen im Publikumsverkehr werden durch die virtuelle Beratung reduziert. Aus personeller Sicht ist entscheidend, dass die Lösung die technische Voraussetzung für rechtssichere Beratungen in der mobilen Arbeit ermöglicht. Dies fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, schafft Arbeitsplatzattraktivität in publikumsintensiven Bereichen und entlastet die räumlichen Kapazitäten in den Dienststellen vor Ort.
  2. Datenschutz und technische Umsetzung
    Technisch wird eine webbasierte Lösung (Software as a Service) ohne Softwareinstallation auf Seite der Nutzenden priorisiert. Damit werden technische Hürden beiderseits minimiert. Die Umsetzung erfolgt unter strikter Einhaltung der DSGVO-Vorgaben sowie den Vorgaben in Bezug auf die „Digitale Barrierefreiheit“ und orientiert sich an den deutschen und europäischen Standards für Cybersicherheit, um die Vertraulichkeit der Daten jederzeit zu gewährleisten.

II. Vorgehen

Es wird eine Einführung zum 01.08.2026 angestrebt. Durch die bereits erfolgte fachliche Vorprüfung in den Fachbereichen 12 und 15 liegen fundierte Anforderungskataloge vor, sodass der Zeitplan zwar ambitioniert aber realisierbar ist.

In einem ersten Schritt soll der Dienst für ausgewählte Dienstleistungen des FB 12 und den Bezirksämtern gestartet werden. Danach wird das Angebot sukzessive ausgebaut und auch auf andere Fachbereiche (FB 56, FB 34, etc.) ausgeweitet.

Über die Ergebnisse der Pilotphase und die Möglichkeiten einer dauerhaften Ausweitung wird dem Ausschuss nach 6 Monaten berichtet.

III. Finanzielle Auswirkungen

Die Kosten setzen sich aus den Lizenzgebühren für die Softwarelösung sowie der technischen Ausstattung der Arbeitsplätze (Webcams, Headsets, etc.) zusammen. Diesen stehen mittelfristige Einsparungen durch effizientere Abläufe und eine Reduzierung des physischen Flächenbedarfs gegenüber.

Die Einführung einer Videosoftware im Bürger*innenservice wird anhand einer Präsentation vorgestellt.

Dokument

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KI-Analyse

Diese Informationen wurden automatisch per KI extrahiert und können Fehler enthalten.

Worum geht es?

Die Stadt Aachen führt eine Videoberatung im Bürger*innenservice ein, um Behördengänge digital und barrierefrei anzubieten.

Projekt

Videoberatung Bürger*innenservice

Auch: Digitale Behördengänge

Kategorien

Digitalisierung

Schlagworte

BarrierefreiheitProzessoptimierungBürgerfreundlichkeit

Betroffene Gruppen

Bürgerinnen und BürgerMobilitätseingeschränkteBerufstätige

Handlungstyp

Sonstiges

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 27.3.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 15 - Digitale Verwaltung und IT-Steuerung
Geändert
12.3.2026
Technische Details