Vorlage·FB 56/0065/WP19·18. Juni 2026

Sachstandsbericht: Ergebnisoffene Prüfung eines möglichen Drogenkonsumraums für die Stadt Aachen

Inhalt

Beratungsfolge

Kenntnisnahme
1 Beratung

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Soll Aachen einen Drogenkonsumraum einrichten? Die Stadt prüft Bedarf, Chancen und Risiken in einer ergebnisoffenen Untersuchung.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Erläuterungen

Im Rahmen der Umsetzung des „Integrierten Konzepts für Attraktivität und Sicherheit“ (IKAS) wurde die Verwaltung mit der ergebnisoffenen Prüfung eines möglichen Drogenkonsumraums für Aachen beauftragt. Ziel der Untersuchung ist es, bestehende Bedarfsstrukturen, Herausforderungen sowie potenzielle Chancen und Risiken eines möglichen Drogenkonsumraums fachlich fundiert zu analysieren.

Die Untersuchung erfolgt unter Einbindung wissenschaftlicher Expertise sowie unter Beteiligung relevanter lokaler Akteur*innen aus den Bereichen Suchthilfe, Gesundheitswesen, Sicherheit, Verwaltung und Sozialarbeit. Dabei sollen sowohl die spezifischen Rahmenbedingungen in Aachen als auch Erfahrungen anderer Städte mit bestehenden Drogenkonsumräumen berücksichtigt werden.

Der vorliegende Sachstand stellt die bisherigen Arbeitsschritte und den aktuellen Stand der Untersuchung dar.

Aktueller Sachstand

Sozialraumbegehung und Fokusgruppeninterview
Im Februar 2026 wurde in Aachen eine erste Sozialraumbegehung durchgeführt. Ziel war es, die aktuelle Situation im öffentlichen Raum sowie bestehende Problemlagen und Aufenthaltsorte der Zielgruppen unmittelbar vor Ort zu erfassen.

Im Anschluss an die Begehung fand eine Diskussionsrunde mit beteiligten Akteur*innen statt. Ergänzend wurde ein Fokusgruppeninterview durchgeführt, um unterschiedliche fachliche Perspektiven sowie erste Einschätzungen hinsichtlich möglicher Bedarfe und Herausforderungen eines Drogenkonsumraums in Aachen zu erfassen.

Durchführung von Expert*inneninterviews
Im weiteren Verlauf der Untersuchung wurden insgesamt 16 Expert*innen in neun Einzel- und Gruppeninterviews befragt.

Die Interviews thematisierten sowohl die aktuelle Situation im Umgang mit offenem Drogenkonsum und suchtbezogenen Problemlagen im öffentlichen Raum als auch zentrale Fragestellungen zu möglichen Rahmenbedingungen, Chancen, Risiken und Auswirkungen eines geschlossenen Drogenkonsumraums in Aachen.

Beteiligt wurden hierbei Vertreter*innen unterschiedlicher Fachbereiche und Institutionen, um ein möglichst breites Bild der bestehenden Einschätzungen und Erfahrungen abzubilden.

Auswertung der Interviews
Die Transkripte sämtlicher Interviews liegen mittlerweile vollständig vor und werden derzeit wissenschaftlich codiert und ausgewertet.

Im Anschluss erfolgt eine qualitative Inhaltsanalyse mit Fokus auf förderliche sowie hemmende Einflussfaktoren hinsichtlich der möglichen Notwendigkeit und Einrichtung eines Drogenkonsumraums in Aachen.

Ziel der Analyse ist es, zentrale Erkenntnisse zu Bedarfen, möglichen Auswirkungen, organisatorischen Anforderungen sowie gesellschaftlichen und ordnungsrechtlichen Fragestellungen herauszuarbeiten.

Weitere Sozialraumbegehung
Zur Ergänzung der bisherigen Erkenntnisse ist für Mai beziehungsweise Juni 2026 eine weitere Sozialraumbegehung im Aachener Stadtgebiet vorgesehen.

Durch die zusätzliche Begehung sollen Entwicklungen im öffentlichen Raum, Veränderungen von Aufenthalts- und Nutzungsschwerpunkten sowie weitere Einschätzungen lokaler Akteur*innen in die Untersuchung einfließen.

Austausch mit Suchthilfeexpert*innen aus Düsseldorf
Abschließend ist ein vertiefendes Interview mit Suchthilfeexpert*innen aus Düsseldorf vorgesehen.

Im Mittelpunkt stehen hierbei insbesondere die Gelingensbedingungen, organisatorischen Rahmenbedingungen sowie praktischen Erfahrungen eines bestehenden und stark nachgefragten Drogenkonsumraums.

Die Erkenntnisse aus diesem Austausch sollen dazu beitragen, praxisnahe Erfahrungen anderer Kommunen in die Bewertung möglicher Modelle und Rahmenbedingungen für Aachen einzubeziehen.

Weiteres Vorgehen / Ausblick
Am 01.06.2026 erfolgt eine weitere Sozialraumbegehung durch das Projektteam, ergänzt durch eine fotografische Dokumentation von Prof. Deimel. Am 08.06.2026 werden ergänzende Expert*inneninterviews zu den Gelingensbedingungen von Drogenkonsumräumen durchgeführt.

Die Ergebnisse der laufenden Interviewauswertungen werden voraussichtlich Mitte bis Ende Juni 2026 vorliegen.

Der Abschlussbericht wird dem Ausschuss nach der Sommerpause vorgelegt.

Dokument

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KI-Analyse

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Worum geht es?

Soll Aachen einen Drogenkonsumraum einrichten? Die Stadt prüft Bedarf, Chancen und Risiken in einer ergebnisoffenen Untersuchung.

Projekt

Drogenkonsumraum Aachen

Auch: IKAS Drogenkonsumraum

Strategien & Programme

Integriertes Konzept für Attraktivität und Sicherheit

Kategorien

Soziales & IntegrationGesundheit

Schlagworte

SuchtpräventionGesundheitsversorgungSozialraum

Betroffene Gruppen

SuchtkrankeAnwohner

Handlungstyp

Prüfauftrag

Verfahrensstand

Problem erkannt

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 8.7.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 56 - Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration
Geändert
31.5.2026
Technische Details