Vorlage·FB 68/0116/WP19·15. Juli 2026

Sichere Schulwege für alle Grundschulkinder hier: Antrag der Dreieins Grundschule Aachen

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Wie können Schulwege für Grundschulkinder sicherer gestaltet werden? Schülerinnen und Schüler fordern Maßnahmen gegen gefährliche Verkehrssituationen.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Erläuterungen

Anlass

Die Schüler der Dreieins Grundschule Aachen haben sich mit sicheren Schulwegen für alle Grundschulkinder in Aachenbeschäftigt.


Die Kinder haben dabei Ihre Sorge vor dem Autoverkehr formuliert und typische Situationen (Straßen queren, an parkenden Autos vorbei gehen, große Kreuzungen, Autos fahren zu schnell…) beschrieben.

Aus dieser eigenen Wahrnehmung werden grundsätzliche Wünsche für einen sicheren Schulweg formuliert, damit dieser selbständig auch ohne Eltern erledigt werden kann:

  • Tempo 30 vor allen Grundschulen
  • Mehr Zebrastreifen oder Ampeln an gefährlichen Stellen in Schulnähe
  • Schulstraßen
  • Sichere Radwege für Kinder
  • Deutliche Verkehrsschilder mit „Achtung Schulweg“
  • Mehr Schülerlotsen an Grundschulen
  • Verstöße stärker kontrollieren

Die Verwaltung hat die Anregungen geprüft und möchte dies gegenüber dem Kinderforum vorstellen.

Viele der genannten Themen werden von den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung bereits bearbeitet. Allerdings gibt es viele Grundschulen in Aachen, damit gibt es auch viele Stellen, die beplant werden müssen. Das kann nicht gleichzeitig passieren und bracht Zeit. Außerdem müssen Regeln beachtet werden, die dazu führen, dass nicht alle Wünsche bedient werden können. Aber an vielen Stellen ist schon etwas passiert.

Tempo 30 vor allen Grundschulen

Zahlreiche Grundschulen sind in Tempo 30 Zonen; auch an Hauptstraßen ist das für bestimmte Abschnitte möglich und wird untersucht, da wo noch nicht vorhanden.

Mehr Zebrastreifen oder Ampeln an gefährlichen Stellen in Schulnähe

Das sind Maßnahmen, die in besonders gefährlichen Situationen gewählt werden. Hier muss gezählt und beobachtet werden, um wirkliche Gefahrenlagen festzustellen. Die Polizei hilft dabei mit. Danach kann entschieden werden, ob Zebrastreifen und Ampeln wirklich benötigt werden. Danach muss geklärt werden, ob das Geld dafür vorhanden ist, denn: Zebrastreifen müssen beleuchtet werden, auch Ampeln brauchen Strom, beide benötigen Masten und Tiefbau und sind insgesamt sehr kostspielig. Je nachdem werden dafür mehrere 10.000 € benötigt.

Schulstraßen

Zur Einrichtung von Schulstraßen haben Politiker*Innen ein Programm für Aachen beschlossen. Die erste Schulstraße entsteht in der Brühlstraße in Eilendorf, weitere folgen. Jede Straße muss im Detail einzeln angeschaut, überplant und mit der Schule besprochen werden. Schulstraßen können nur funktionieren, wenn die Eltern und Lehrer*Innen mithelfen.

Sichere Radwege für Kinder

Die Stadt plant an vielen Stellen neue Radwege. Es gibt einen Plan nach dem das bearbeitet wird. Über allem steht, dass sich alle Radfahrenden in Aachen sicher fühlen sollen. Da die Stadt früher so gebaut wurde, dass sich vor allem Autos in den Straßen gut bewegen können (die sogenannte autogerechte Stadt) gibt es noch viel zu tun. Auch hier muss in jeder Straße einzeln geschaut werden, wo der Platz für Radwege herkommen kann. Wichtig ist dabei, dass die Radwege ausreichend breit sind, damit sich auch unsichere Radfahrende darauf bewegen können und Kinder neben ihren Eltern fahren können.

Deutliche Verkehrsschilder mit „Achtung Schulweg“

Schilder werden an besonderen Gefahrenstellen aufgestellt. Die Stadtverwaltung klärt das mit den Grundschulen, die alle einen Schulwegplan haben. In diesen sollten die Gefahrenstellen dargestellt sein.

Mehr Schülerlotsen an Grundschulen

Schülerlotsen helfen bei den wichtigen Querungsstellen. Alle Schülerlotsen machen das als ehrenamtliche Arbeit, sind also nicht bei der Stadt dafür beschäftigt. Die Stadt sucht viele Freiwillige dafür, das ist aber nicht immer erfolgreich. Deswegen wird auch hier Hilfe benötigt. Vielleicht finden sich unter den Eltern ja auch welche, die vor Schulbeginn mithelfen wollen.

Verstöße stärker kontrollieren

Verstöße im fließenden Verkehr dürfen nur von der Polizei kontrolliert und geahndet werden. Dafür sind viele Polizisten an den Grundschulen im Einsatz. Leider reichen auch die nicht aus, um immer und überall nachzuschauen. Hilfreich ist deshalb, wenn Stellen, an denen Verstöße besonders häufig vorkommen, ortsgenau weitergegeben werden können. Dann kann die Polizei ihre Wachtmeister und Kommissare besonders präzise einsetzen.

Fazit & Empfehlung

Um sichere Schulwege zu schaffen sind alle Gruppen gefragt. Schüler*Innen, Eltern, Lehrer*Innen, die Polizei und die Stadtverwaltung, für die die Schaffung sicherer Schulwege Vorrang hat. Da noch viel zu tun ist, ist es wichtig, die vorhandenen Mittel zielorientiert einzusetzen. Genaue Hinweise helfen dabei.

Die Verwaltung bedankt sich bei den Schüler*Innen der Dreieins Grundschule für ihr Engagement und ihren Einsatz für sichere Schulwege.

Betroffene Straßen

Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.

2 Straßen

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KI-Analyse

Diese Informationen wurden automatisch per KI extrahiert und können Fehler enthalten.

Worum geht es?

Wie können Schulwege für Grundschulkinder sicherer gestaltet werden? Schülerinnen und Schüler fordern Maßnahmen gegen gefährliche Verkehrssituationen.

Projekt

Sichere Schulwege

Auch: Schulwegsicherheit

Kategorien

VerkehrBildung

Schlagworte

VerkehrssicherheitSchulwegeTempo 30SchulstraßenRadverkehr

Betroffene Gruppen

SchulkinderElternAnwohner

Handlungstyp

Prüfauftrag

Verfahrensstand

Problem erkannt

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 8.7.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 68 - Mobilität und Verkehr
Geändert
8.7.2026
Technische Details