Radstation Bahnhofstraße und Zuschussvereinbarung WABe e.V.
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Die Radstation am Hauptbahnhof soll durch städtische Zuschüsse weiterbetrieben werden. Sie bietet sichere Abstellplätze und Dienstleistungen rund ums Fahrrad.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Beschlussvorschlag
Der Mobilitätsauschuss empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Demographie dem „WABe e. V. – Diakonisches Netzwerk Aachen“ für das Jahr 2026 zum Betrieb der Radstation in der Bahnhofstraße einen Zuschuss in Höhe von 80.000 € bei Gegenfinanzierung in gleicher Höhe aus Stellplatzablösemitteln zu gewähren. Über die Fortsetzung und Höhe der Bezuschussung in den Folgejahren wird im Rahmen der Beschlussfassung zur Haushaltskonsolidierung 2027 entschieden.
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Demographie, dem „WABe e. V. – Diakonisches Netzwerk Aachen“ für das Jahr 2026 zum Betrieb der Radstation in der Bahnhofstraße einen Zuschuss in Höhe von 80.000 € bei Gegenfinanzierung in gleicher Höhe aus Stellplatzablösemitteln zu gewähren. Über die Fortsetzung und Höhe der Bezuschussung in den Folgejahren wird im Rahmen der Beschlussfassung zur Haushaltskonsolidierung 2027 entschieden.
Der Ausschuss für Soziales und Demographie beschließt, dem „WABe e. V. – Diakonisches Netzwerk Aachen“ für das Jahr 2026 zum Betrieb der Radstation in der Bahnhofstraße einen Zuschuss in Höhe von 80.000 € bei Gegenfinanzierung in gleicher Höhe aus Stellplatzablösemitteln zu gewähren. Über die Fortsetzung und Höhe der Bezuschussung in den Folgejahren wird im Rahmen der Beschlussfassung zur Haushaltskonsolidierung 2027 entschieden.
Erläuterungen
Anlass
Der Betrieb einer Radstation am Aachener Hauptbahnhof ist ein wesentlicher Baustein für die Förderung der Mobilitätswende, der von der gesamten Aachener Mobilitätspolitik mitgetragen wird. Der Begriff Radstation ist als Wort-/Bildmarke geschützt. Eine Radstation umfasst neben dem Fahrradparken weitere Dienstleistungen wie kleine Reparaturen, Fahrradverleih oder auch Fahrradverkauf. Mit dem Baubeginn des Projektes „BlueGate“ musste die von der WABe e.V. als Beschäftigungsprojekt betriebene Radstation vor einigen Jahren aus dem unmittelbar neben dem Bahnhof gelegenen Anbau weichen. Perspektivisch ist vorgesehen, innerhalb des Projektes „Bluegate“ ein Angebot zum gesicherten Fahrradparken zu etablieren.
Für die Zeit während der Bauphase wurde durch die WABe e.V. ein gewerbliches Grundstück in der nahegelegenen Bahnhofstraße angemietet, in dem ein Fahrradabstellangebot sowie weitere fahrradbezogene Dienstleistungen im Sinne einer Radstation angeboten werden.
Am 30.04.2026 wurde die Vorlage bereits dem Mobilitätsausschuss zur Beratung vorgelegt. Aus der Beratung ging folgender Beschluss hervor: „Der Mobilitätsausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Unterlagen zur Finanzlage der WABe Radstation zu überarbeiten und nach Einbeziehung der Kämmerei den notwendigen Gremien erneut zur Beratung vorzulegen. Hierbei ist auch der Sozialausschuss zu beteiligen.“
Radstation in der Bahnhofstraße
Dieses Angebot soll fortgeführt werden, um in Verknüpfung mit dem geplanten Fahrradparken im BlueGate eine größere Anzahl an gesicherten Fahrradabstellplätzen im Umfeld des Hauptbahnhofs vorzuhalten
Für die Zwischennutzung während der Bauphase musste die Radstation – wie eingangs beschrieben - in ein geeignetes Gebäude in der Bahnhofstraße 22 verlegt werden. In einer großen Lagerhalle mit einem Werkstattteil sowie dazugehörigem Ladenlokal werden umfängliche fahrradbezogene Dienstleistungen angeboten. Betrieben wird die Radstation von der WABe e.V., die sie als Beschäftigungsprogramm für Menschen mit Vermittlungshemmnissen betreibt. Somit ist die Radstation nicht nur als Dienstleister rund um das Thema Fahrradparken und Reparaturen, sondern vor allem auch als Arbeitgeber im sozialen Bereich ein wichtiger Bestandteil in der Stadt Aachen.
Seit der CORONA-Pandemie unterstützt die Stadt die WABe e.V. mit einem jährlichen Zuschussbeitrag von 60.000 €, um unter anderem Personal und Betriebsmittel zu finanzieren. Eine entsprechende Zuschussvereinbarung über 60.000 € p.a. wurde geschlossen, um unter anderem Personal und Betriebsmittel zu finanzieren. Voraussetzung des Zuschusses war die Einrichtung einer Vollzeitstelle, sowie die Aufrechterhaltung der Öffnungszeiten (Mo.-Fr. 05:30 – 22:30 Uhr; Sa., So., Feiertag 08:00 – 20:00 Uhr). Da sich die Situation in den darauffolgenden Jahren seitens der WABe e.V. nicht gebessert hat, wurde die Vereinbarung seit 2021 um jeweils ein weiteres Jahr verlängert. Im Frühjahr 2025 hat sich die finanzielle Situation der WABe e.V. in Bezug auf den Betrieb der Radstation weiter verschlechtert, da mit einem Wechsel der Projektfinanzierung vom Jobcenter zum Landschaftsverband Rheinland (LVR) zum einen die Zuschusshöhe reduziert wurde. Zum anderen werden seitdem weniger Teilnehmer*innen in dem Beschäftigungsprogramm gefördert. Aus diesem Grund mussten bereits im November 2025 die Öffnungszeiten reduziert werden (Mo.-Fr. 07:00 – 20:00 Uhr; Sa. 10:00 – 18:30 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen). Die Verwaltung hat hierzu vereinzelte Beschwerden von Nutzenden erhalten.
Gleichzeitig ist auch die WABe e.V. zudem von allgemeinen Kostensteigerungen bei Löhnen, Gütern und Verbrauchsmitteln betroffen. Um diese Mehrkosten finanzieren zu können, werden nach Auskunft der WABe e.V. zusätzliche Mittel benötigt.
Seit Ablauf der bestehenden Zuschussvereinbarung und dem angekündigten Mehrbedarf wird der Neubedarf geprüft und der Abschluss einer Folgevereinbarung diskutiert. Nach intensiver Abstimmung wird – unter Beibehaltung der genannten Öffnungszeiten - ein jährlicher Zuschuss von 80.000 € bestätigt, der seitens der Fachverwaltung in den Haushaltsanmeldungen für 2026 berücksichtigt wurde.
Finanzielle Auswirkungen
Für den Betriebskostenzuschuss der aktuellen Radstation am Standort Bahnhofstraße in Höhe von 80.000 € p.a. sind im Haushaltsplanentwurf 2026 Mittel von jährlich 100.000 € bei PSP-Element 4120201‑939‑9 eingeplant. Eine Gegenfinanzierung in gleicher Höhe ist aus Stellplatzablösemitteln möglich. Der Zuschuss hat zunächst für das Jahr 2026 Geltung. Die weiteren Jahre müssen im Zuge der anstehenden Haushaltskonsolidierungen betrachtet werden.
Fazit
Die Radstation in der Bahnhofstraße ist seit Jahren ein sehr wichtiger Bestandteil für die Entwicklung des Mobilitätsverbundes, der vor allem von Pendler*innen gut genutzt wird und dessen Betrieb auch in der Zukunft ermöglicht werden sollte. Damit würde ein etabliertes Beschäftigungsprojekt für Menschen mit Vermittlungshemmnissen weitergeführt. Die Fortführung der Zuschussvereinbarung wird daher empfohlen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen:
JA | NEIN | ||
x |
Investive Auswirkungen | Ansatz 2026 | Fortgeschriebener Ansatz 2026 | Ansatz 2027ff. | Fortgeschriebener Ansatz 2027 ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) | |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 2026* | Fortgeschriebener Ansatz 2026 | Ansatz 2027* ff. | Fortgeschriebener Ansatz 2027 ff. | Folge-kosten (alt) | Folge-kosten (neu) | |
Ertrag | -100.000 | -100.000 | - 300.000 | - 300.000 | 0 | 0 | |
Personal-/ Sachaufwand | 100.000 | 100.000 | 300.000 | 300.000 | 0 | 0 | |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | |||||
Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden | ||||||
Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):
* gem. Ratsbeschluss vom 11.03.2026
Klimarelevanz:
Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die
Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)
Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:
gering | mittel | groß | nicht ermittelbar |
x |
Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung
Die Maßnahme hat folgende Relevanz:
keine | positiv | negativ | nicht eindeutig |
x |
Größenordnung der Effekte
Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.
Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels) |
Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):
gering | unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels) | ||
mittel | 80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels) | ||
groß | mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels) |
Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:
vollständig | |||
überwiegend (50% - 99%) | |||
teilweise (1% - 49 %) | |||
nicht | |||
x | nicht bekannt |
Betroffene Straßen
Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.
1 Straße
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Dokument
KI-Analyse
Worum geht es?
Die Radstation am Hauptbahnhof soll durch städtische Zuschüsse weiterbetrieben werden. Sie bietet sichere Abstellplätze und Dienstleistungen rund ums Fahrrad.
Projekt
Radstation Hauptbahnhof
Auch: Radstation Bahnhofstraße, WABe Radstation
Strategien & Programme
Kategorien
Schlagworte
Betroffene Gruppen
Handlungstyp
FörderungVerfahrensstand
Maßnahme geplantBezirk
MitteModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 3.9.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 68 - Mobilität und Verkehr
- Geändert
- 29.8.2026
Technische Details
ID: 1011747
Allris:https://ratsinfo.aachen.de/public/vo020?VOLFDNR=1011747
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/papers?id=1011747