Vorlage·FB 11/0167/WP16·9. Januar 2013

Dauerhafte Einrichtung einer Vollzeitstelle SAP Berater für das Themenfeld SAP in der Abteilung IT-Management im Fachbereich Personal und Organisation (FB 11/4)

Inhalt

Beratungsfolge

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Eine Vollzeitstelle für SAP-Beratung soll die Effizienz und Kompatibilität der städtischen IT-Systeme verbessern und externe Kosten reduzieren.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Auf Vorschlag des Oberbürgermeisters empfiehlt der Personal –und Verwaltungsausschuss dem Rat der Stadt Aachen im Rahmen des Stellenplans 2013 die dauerhafte Einrichtung einer nach EG 12 TVöD bzw. A 13 BBesG ausgewiesenen Vollzeitstelle SAP Berater für das Themenfeld SAP in der Abteilung IT-Management des Fachbereichs Personal und Organisation.

Erläuterungen

Erläuterungen:

Durch die verstärkte Nutzung der Software SAP bei der Stadt Aachen hat sich gezeigt, dass es bei der Implementierung einzelner Module, bei der Anschaffung von Erweiterungspaketen, etc., immer wieder Probleme gibt, weil die in den einzelnen Fachbereichen und Eigenbetrieben eingesetzten SAP Module untereinander nicht kompatibel sind bzw. nicht einheitlich genutzt werden.

Hinzu kommt, dass die SAP Leistungen extern eingekauft werden müssen und die in den externen Angeboten angegebenen hohen Analyse- und Beratungskosten aufgrund des stadtintern fehlenden SAP Fachwissens weder minimiert noch hinsichtlich der eigentlichen Notwendigkeit fachlich eingeschätzt werden können.

Der Tagessatz für externe Beratung liegt im Durchschnitt bei rund 1.000 €/pro Beratertag.

Basierend auf den Erfahrungen der Fachdienststelle in den letzten Jahren kann davon ausgegangen werden, dass bei den Entwicklungen in den einzelnen Modulen Einsparungen von mindestens 100 Manntagen Beratung und Customizing jährlich realisiert werden können, wenn eine/ein ausgebildete/r und berufserfahrene/r SAP Beraterin/Berater mit systematisiertem SAP-Fachwissens vorhanden wäre.

Die Einstellung einer/s ausgebildeten SAP Beraterin/Beraters würde zu jährlichen Einsparungen von rund 100.000 € bei der Ausgabe an externen Vergaben führen, so dass die dafür zusätzlich anfallenden Personalkosten für einen Beschäftigten von rund 78.000 € jährlich bzw. im Falle eines Beamten von rund 86.300 € jährlich vollständig refinanziert würden.

Darüber hinaus würde mittelfristig die Kompatibilität der städtisch eingesetzten SAP-Module in den einzelnen Themenfeldern sowie eine Konsolidierung der städtischen SAP-Infrastruktur, mit einer damit einhergehenden Ersparnis bei den Betriebs- und Unterhaltungskosten, erreicht. Nicht zuletzt würde die Qualitätssteigerung im Bereich SAP QS verwaltungsweit sichergestellt.

Der Personalrat der Allgemeinen Verwaltung ist über die beabsichtigte Stelleneinrichtung gemäß § 65 LPVG unterrichtet worden.

Die Beteiligung des Personalrates (Anhörung) wird gemäß § 75 Nr. 1 LPVG - Vorbereitung des Entwurfs von Stellenplänen (hier Stellenplan 2013) - zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

konsumtive Auswirkungen

Ansatz 2013

fortgeschriebener Ansatz 2013

Ansatz 2014 ff

fortgeschriebener Ansatz 2014 ff

Folgekosten (alt)

Folgekosten (neu)

Ertrag

0 €

0 €

Personal-
/Sachaufwand

0 €

39.000€

/43.150 €

0 €

234.000€ /258.900€

0 €

0 €

Abschreibungen

0 €

0 €

0 €

0 €

0 €

0 €

Ergebnis

0 €

-39.000 €

/-43.150 €

0 €

-234.000€

/-258.900€

0 €

0 €

+ Verbesserung /
- Verschlechterung

-39.000 €

/-43.150 €

-234.000 €

/-258.900 €

Deckung vorhanden

Deckung vorhanden

Finanzielle Auswirkungen ergeben sich in Höhe der Personalkosten, die für IT-Beschäftigte mit 39 Std./W. lt. KGST-Materialien 2012/2013 jährlich rund 78.000 € und im Falle der Stellenbesetzung mit einer Beamtin/einem Beamten mit 41 Std./W. jährlich rund 86.300 € betragen.

Für 2013 wäre ein Ansatz von 39.000 € bzw. 43.150 € einzuplanen, da unter Berücksichtigung der einzurechnenden Zeiten für das Auswahlverfahren sowie der einzurechnenden Zeiten für den Stellenwechsel einer Bewerberin/eines Bewerbers nicht von einer Stellenbesetzung vor Mitte des Jahres 2013 auszugehen ist.

Für die Berechung des fortgeschriebenen Ansatzes 2014ff wäre dann wieder der Jahresbetrag an Personalkosten von rund 78.000 € bzw. 86.300 € zu berücksichtigen. Abgestellt auf die dreijährige Finanzplanung wären somit 234.000 € bzw. 258.900 € anzusetzen.

Zur Deckung der zusätzlich entstehenden Personalkosten wird ab dem Zeitpunkt der Besetzung der neu eingerichteten Vollzeitstelle SAP Berater der Aufwand im Produkt 4-011001904-4, Konto 52910000 um den Betrag der Personalkosten reduziert, da durch eine/n ausgebildete/n und berufserfahrene/n SAP Beraterin/Berater geschätzte Beratungskosten von 100 Manntagen/pro Jahr

( 100 x 1.000 € = 100.000 €) alleine in einem SAP Modul eingespart werden können.

Dokument

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KI-Analyse

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Worum geht es?

Eine Vollzeitstelle für SAP-Beratung soll die Effizienz und Kompatibilität der städtischen IT-Systeme verbessern und externe Kosten reduzieren.

Projekt

SAP-Optimierung

Auch: SAP-Beratung

Kategorien

Digitalisierung

Schlagworte

SoftwareIT-InfrastrukturKosteneinsparung

Betroffene Gruppen

Verwaltungsmitarbeiter

Handlungstyp

Sonstiges

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 2.3.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
Vorlageart
Entscheidungsvorlage
Federführend
FB 11 - Fachbereich Personal, Organisation
Geändert
23.2.2026
Technische Details