Soziale Stadt Aachen-Nord / Ehemaliges Straßenbahndepot Talstraße
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Wie wird das ehemalige Straßenbahndepot in der Talstraße zum neuen Stadtteilzentrum? Die Stadt Aachen plant die Umnutzung im Rahmen des Programms Soziale Stadt.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Rat nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis und beauftragt, den Förderantrag für den zweiten Bauabschnitt des DEPOTs im Rahmen des Landesprogramms Soziale Stadt zu stellen.
Erläuterungen
Soziale Stadt Aachen-Nord / Ehemaliges Straßenbahndepot, Talstraße
1. Hintergrund
Das Land NRW und die Stadt Aachen fördern den Stadtteil Aachen-Nord im Rahmen des FörderprogrammsSoziale Stadt. Ziel ist die integrierte Stabilisierung des Stadtteils in sozialer, ökonomischer, städtebaulicher undkultureller Hinsicht. In diesem Zusammenhang stellt die Umnutzung des ehemaligen Straßenbahndepots in derTalstraße ein zentrales Projektvorhaben dar. In der Gesamtimmobilie wird ein besonderes Potenzial für ein neuesStadtteilzentrum gesehen, in dem Einrichtungen aus dem sozialen Bereich mit Akteuren aus dem kreativen undkulturellen Milieu unter einem Dach vernetzt werden. Mit diesem Vorhaben werden insbesondere die dreiZielsetzungen, soziale Stabilisierung, kulturelle und öffentliche Wirkung sowie Förderung der lokalen Ökonomieverfolgt (Anlage 2:Grobkonzept / Nutzerstruktur).
Das Vorhaben wurde am 16.06.2011 im Planungsausschuss und am 23.05.2012 im Hauptausschuss diskutiertund die Verwaltung wurde mit der Beantragung der Fördergelder für dieses Projektvorhaben beauftragt. Auch inweiteren Abstimmungen mit der Politik wurde das Projektvorhaben befürwortet.Grundvoraussetzung für die Verwirklichung des Vorhabens war die Verlagerung der Karnevalswagen.Diese haben am 01. Oktober 2012 die Halle in der Liebigstraße bezogen.Nachdem die grundlegende Frage der Verlagerung der Karnevalswagen abschließend geklärt werden konnte,hat die Verwaltung mit der Umsetzung weiterer Planungsschritte begonnen.
In der ersten Phase wurde Anfang 2012 das Architekturbüro Hausmann aus Aachen mit der Entwicklung einesRaum- und Nutzerkonzeptes beauftragt. Dieses wurde gemeinsam mit den potenziellen Nutzergruppen undangesprochenen Akteuren erarbeitet.Gleichzeitig wurde ein europaweites Ausschreibungsverfahren nach VOF zur Auswahl eines geeignetenPlanungsbüros durchgeführt, das auf Grundlage der Ergebnisse des o. g. Workshopverfahrens dieEntwurfsplanung erarbeitete. Das Aachener Architekturbüro pbs wurde im Rahmen des VOF-Verfahrens mit derEntwurfsplanung beauftragt. Bis zum 15. September 2012 musste der ausgearbeitete Förderantrag samtEntwurfsplanung und Kostenberechnung nach DIN 276 dem Fördermittelgeber vorgelegt werden.
2. Antragstellung
Das Gesamtbudget für das Projektvorhaben beträgt 9,4 Mio. . Das Land selbst hat in Aussicht gestellt, dass dieerforderlichen Fördergelder (80 % des Gesamtbudgets) für das Projektvorhaben bereitgestellt werden, dasProjektvorhaben aber auf Grund verschiedener Anforderungen des Fördermittelgebers in 2 Bauabschnitte zuteilen ist. Laut Fördermittelgeber muss es sich hierbei um zwei funktional von einander getrennte Bauabschnittehandeln. Demzufolge bezieht sich der 1. Bauschnitt (1. BA) auf das Verwaltungsgebäude, der 2. Bauabschnitt (2.BA) bezieht sich auf das Depot. Die Entwurfsplanung zum Gesamtprojekt sowie die Kostenberechung nach DIN276 wurden am 15.September 2012 dem Fördermittelgeber vorgelegt. Beantragt wurden mit diesen Unterlagen dieFördermittel für den 1. BA (3,07 Mio ). Die hierfür beantragten Gelder wurden Ende 2012 bewilligt.In einer zweiten Phase müssen die Gelder für den 2. BA beantragt werden. Die Gesamtkosten des 2. BAbetragen rd. 6,4 Mio. , der städtische Eigenanteil beträgt davon 20% (1,3 Mio. ). Dies ist in der mittelfristigenHaushaltsplanung berücksichtigt. Die Antragstellung soll im April 2013 erfolgen, mit einer Bewilligung der Gelderist Ende 2013 zu rechnen.Die Pläne und die Kostenberechnung sind dieser Vorlage beigefügt (Anlage 1 Pläne und Kosten). Diese Pläne und Kostenberechnungen bilden die Grundlage für die Antragstellung zum 2. Bauabschnitt.
Gegenüber der Entwurfsplanung vom September 2012 haben sich in der Detailplanung Änderungen
insbesondere bei der Flächenverteilung ergeben. Änderungen bei den Kosten für das Gesamtbudget haben sichnicht ergeben. Auch ist es bisher gelungen die von Beginn an bestehende Nutzerzusammensetzungbeizubehalten und mit einander zu vernetzen. So haben sich im gesamten Entwicklungsprozess bereitsverschiedenste Kooperationen zwischen sozialen und kreativen Einrichtungen gebildet, die derzeit immer weiterausgebaut werden. Im Laufe des Projektvorhabens wird es weitere Aktionen geben, die weitere Kooperationender zukünftigen Nutzer und Einrichtungen des Stadtteils unterstützen. Hierdurch lässt sich erkennen, dass dasErreichen der o.g. Zielsetzung des Projektvorhabens bereits auf einem guten Weg ist.
3. Zeitschiene
Der Baubeginn des 1. BA ist für Mitte 2013 geplant. Mit der Fertigstellung des 1. BA ist voraussichtlich Ende 2014zu rechnen.Der 2. BA soll nach Bewilligung der Fördermittel - parallel zum 1. BA vorgenommen werden. Der Baubeginn fürden 2. BA ist für Anfang 2014 geplant.Das gesamte Projektvorhaben soll bis Ende 2015 abgeschlossen sein.
Eine fortlaufende Information der Politik wird durch die Verwaltung sichergestellt.
Auswirkungen
finanzielle Auswirkungen | ||||||
Investive Auswirkungen | Ansatz 2013 | Fortgeschriebener Ansatz 2014 | Ansatz 2015 ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) |
Einzahlungen | 2.400.000 | 0 | 3.698.000 | 0 | 6.098.000 | |
Auszahlungen | 3.380.000 | 5.170.000 | 0 | 0 | 0 | 8.850.000 |
Ergebnis | 980.000 | 5.170.000 | - 3.698.000 | 0 | 0 | 0 |
Deckung ist gegeben: Deckung mittels 80% Fördergelder und Zusage Übernahme Eigenanteile aus allgemeinen HH-Mitteln. Antrag für 2. Bauabschnitt (6,4 Mio. ) wird gestellt. | ||||||
Betroffene Straßen
Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.
2 Straßen
Karte wird geladen…
Dokument
Weitere Dokumente (3)
Die Dokumente werden direkt vom Ratsinformationssystem der Stadt Aachen abgerufen und nicht von uns gespeichert oder gehostet.
KI-Analyse
Worum geht es?
Wie wird das ehemalige Straßenbahndepot in der Talstraße zum neuen Stadtteilzentrum? Die Stadt Aachen plant die Umnutzung im Rahmen des Programms Soziale Stadt.
Projekt
Straßenbahndepot Talstraße
Strategien & Programme
Kategorien
Schlagworte
Betroffene Gruppen
Handlungstyp
SanierungVerfahrensstand
Umsetzung beschlossenBezirk
MitteModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 2.3.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
- Geändert
- 23.2.2026