Schulentwicklungsplan für den Bereich der Primarstufe 2013 bis 2018;hier: Entwurf
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Der Schulentwicklungsplan für die Primarstufe 2013–2018 zeigt Handlungsbedarfe auf – von Schulschließungen bis zur Anpassung von Zügigkeiten.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
1.Der Schulausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung und die vorgelegte sozialraumorientierte Schulentwicklungsplanung für den Bereich der Primarstufe 2013 bis 2018 zustimmend zur Kenntnis.
Er empfiehlt dem Rat der Stadt den vorgelegten Schulentwicklungsplan zu beschließen und darüber hinaus folgende schulorganisatorische Maßnahmen zu beschließen:
- GGS Brühlstraße, katholischer Teilstandort Barbarastraße
Der Schulausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt, den katholischen Teilstandort Barbarastraße der GGS Brühlstraße zum 31.07.2014 auslaufend zu schließen. Ab diesem Zeitpunkt wird keine Eingangsklasse mehr gebildet. Der Schulstandort wird spätestens endgültig geschlossen mit Ablauf des Schuljahres 2014/15 zum 31.07.2015.
- KGS Mataréstraße
Der Schulausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt, die KGS Mataréstraße zum 31.07.2014 auslaufend zu schließen. Ab diesem Zeitpunkt wird keine Eingangsklasse mehr gebildet. Der Schulstandort wird spätestens endgültig geschlossen mit Ablauf des Schuljahres 2016/17 zum 31.07.2017.
- KGS Horbach
Der Schulausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt, die KGS Horbach zum 31.07.2014 aufzulösen.
Zur Erhaltung eines wohnortnahen Schulangebotes wird die KGS Horbach ab 01.08.2014 als konfessionsgebundener Teilstandort der GGS Richterich (Schulverbund gem § 82 Abs.3 SchulG) eingerichtet. Dieser Teilstandort ist einzügig zu führen.
2.Der Rat der Stadt nimmt die Ausführungen der Verwaltung und die vorgelegte sozialraumorientierte Schulentwicklungsplanung für den Bereich der Primarstufe 2013 bis 2018 zustimmend zur Kenntnis.
Er beschließt den Schulentwicklungsplan wie vorgelegt.
Darüber hinaus beschließt er folgende schulorganisatorischen Maßnahmen:
- GGS Brühlstraße, katholischer Teilstandort Barbarastraße
Der Rat der Stadt beschließt, den katholischen Teilstandort Barbarastraße der GGS Brühlstraße zum 31.07.2014 auslaufend zu schließen. Ab diesem Zeitpunkt wird keine Eingangsklasse mehr gebildet. Der Schulstandort wird spätestens endgültig geschlossen mit Ablauf des Schuljahres 2014/15 zum 31.07.2015.
- KGS Mataréstraße
Der Rat der Stadt beschließt, die KGS Mataréstraße zum 31.07.2014 auslaufend zu schließen. Ab diesem Zeitpunkt wird keine Eingangsklasse mehr gebildet. Der Schulstandort wird spätestens endgültig geschlossen mit Ablauf des Schuljahres 2016/17 zum 31.07.2017.
- KGS Horbach
Der Rat der Stadt beschließt, die KGS Horbach zum 31.07.2014 aufzulösen.
Zur Erhaltung eines wohnortnahen Schulangebotes wird die KGS Horbach ab 01.08.2014 als konfessionsgebundener Teilstandort der GGS Richterich (Schulverbund gem § 82 Abs.3 SchulG) eingerichtet. Dieser Teilstandort ist einzügig zu führen.
Erläuterungen
Erläuterungen:
1.Ausgangslage
Der Entwurf der sozialraumorientierten Schulentwicklungsplanung für den Bereich der Primarstufe wurde dem Schulausschuss bereits in seiner Sitzung am 26.06.2013 vorgelegt.
Der Schulentwicklungsplan ist im Internet unter dem Link http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/bildung/schulen/bildungsberichterstattung/index.html einzusehen und wird den Mitgliedern des Rates, die ihn bisher nicht erhalten haben, mit gesonderter Post zugesandt.
2.Durchführung von Beteiligungswerkstätten
In der Zeit vom 01.07.2013 bis 05.07.2013 erfolgten Beteiligungswerkstätten mit allen städtischen Grundschulen. Eingeladen waren hierzu neben den Schulleitungen auch Vertreter aus der Elternschaft und der OGS-Träger sowie aus Verwaltung und Politik.
Offene Fragen der Schulen wurden, soweit möglich, bereits in den Beteiligungswerkstätten geklärt. Einzelne Unstimmigkeiten bezüglich der Raumbilanzen wurden noch vor den Sommerferien mit den betreffenden Schulen vor Ort geklärt.
3.Beteiligung der Schulkonferenzen
Die Schulkonferenzen wurden in der Zeit vom 08.07.2013 bis 19.07.2013 beteiligt, die bis zur Erstellung der Vorlage vorliegenden Stellungnahmen sind in der Anlage beigefügt.
Mit den Prognosen und den sich daraus ergebenden Maßnahmevorschlägen sind die Schulen in der Mehrheit einverstanden.
Angesprochen werden von nahezu allen Schulen die unzureichenden Raumkapazitäten insbesondere im Hinblick auf Veranstaltungs- und Besprechungsräume und die unzureichende Situation im Bereich der Mensen für die Offene Ganztagsschule.
Mit der Begrenzung der Höchstzahl der aufzunehmenden Schülerinnen und Schüler in Zusammenhang mit der festgelegten Zügigkeit ist die KGS Passstraße nicht einverstanden und beantragt die Erweiterung der Zügigkeit um einen halben Zug.
Die GGS Driescher Hof stimmt den Maßnahmevorschlägen zu. In den Jahrgängen 2 bis 4 können in Abstimmung mit der Schulaufsicht bedarfsgerecht zusätzliche Klassen eingerichtet werden.
Die GGS Am Haarbach stimmt der Reduzierung der Zügigkeit um einen halben Zug auf 2,5 Züge nicht zu und beantragt die Beibehaltung der 3-Zügigkeit.
Zum Zeitpunkt der Erstellung der Vorlage lagen von den Schulkonferenzen folgender Schulen noch keine Stellungnahmen vor:
- Montessorischule Reumontstraße mit katholischem Bekenntniszweig
- KGS Auf der Hörn
- Montessorischule Mataréstraße
- KGS Birkstraße
- KGS Verlautenheide
- KGS Hanbruch
Die Schulen wurden nochmals an die Übersendung erinnert. Die Stellungnahmen werden zur Sitzung vorgelegt.
4.Beteiligung der Bezirksvertretungen
Die Bezirksvertretung Aachen-Haaren hat sich bereits in ihrer Sitzung am 17.07.2013 mit der Thematik befasst und Stellung genommen.
Die übrigen Bezirksvertretungen werden wie folgt beteiligt:
- Bezirksvertretung Aachen-Mitte04.09.2013
- Bezirksvertretung Aachen-Eilendorf10.09.2013
- Bezirksvertretung Aachen-Brand11.09.2013
- Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster/
Walheim11.09.2013
- Bezirksvertretung Aachen-Laurensberg11.09.2013
- Bezirksvertretung Aachen-Richterich11.09.2013
Die Stellungnahme der Bezirksvertretung Aachen-Haaren ist in der Anlage beigefügt. Die Stellungnahmen der übrigen Bezirksvertretungen werden in der Sitzung nachgereicht beziehungsweise es wird in der Sitzung berichtet werden.
5.Maßnahmevorschläge
Die Verwaltung hat folgende Maßnahmevorschläge unterbreitet:
- Schließung von Schulstandorten
- GGS Brühlstraße, katholischer Teilstandort Barbarastraße
Der Schulträger empfiehlt die Schließung des Teilstandortes Barbarastraße auslaufend in zwei Stufen zu Beginn des Schuljahres 2014/2015.
- KGS Mataréstraße
Der Schulträger empfiehlt die Schließung der KGS Mataréstraße auslaufend zu Beginn des Schuljahres 2014/2015.
- KGS Horbach
Der Schulträger empfiehlt die Schließung der KGS Horbach zu Beginn des Schuljahres 2014/2015.
- Errichtung eines Teilstandortes
- GGS Richterich, katholischer Teilstandort Horbach
Zur Sicherung des Schulstandortes Horbach empfiehlt der Schulträger die Fortführung der KGS Horbach als katholischen Teilstandort der GGS Richterich.
- Reduzierung von Zügigkeiten
- EGS Annaschule
Der Schulträger empfiehlt die Festlegung der 2-Zügigkeit.
- KGS Auf der Hörn
Der Schulträger empfiehlt die Festlegung der 1,5-Zügigkeit.
- GGS Driescher Hof
Der Schulträger empfiehlt die Festlegung der 2-Zügigkeit.
- GGS Brühlstraße
Der Schulträger empfiehlt die Festlegung der 2-Zügigkeit.
- GGS Am Haarbach
Der Schulträger empfiehlt die Festlegung der 2,5-Zügigkeit.
- Erhöhung von Zügigkeiten
- Montessorischule Eilendorf
Der Schulträger empfiehlt die Festlegung der 2-Zügigkeit.
- Montessorischule Mataréstraße
Der Schulträger empfiehlt die Festlegung der 3-Zügigkeit.
- Reduzierung der Schülerzahl in den Eingangsklassen
Eine Zusammenfassung aller Maßnahmevorschläge ist schulbezogen in der Anlage beigefügt.
6.Ausblick
Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass die Schulentwicklungsplanung die Situation der Grundschulen zu Beginn des Jahres 2013 und die sich daraus ergebenden Entwicklungen aufzeigt. Es handelt sich nicht um ein statisches Gebilde, sondern lebt vom stetigen Austausch zwischen Schulträger und Schulen und wird laufend aktualisiert. Aktuelle Entwicklungen, wie zum Beispiel die sich aus der Überprüfung der Raumsituation vor Ort ergebenden Erkenntnisse werden sukzessive eingearbeitet und zukünftig in den Prognosen berücksichtigt.
Auswirkungen
finanzielle Auswirkungen Können derzeit noch nicht beziffert werden | ||||||
Investive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff. | Gesamtbedarf (alt) | Gesamtbedarf (neu) |
Einzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Auszahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||
Deckung ist gegeben/ keine ausrechende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausrechende Deckung vorhanden | |||||
konsumtive Auswirkungen | Ansatz 20xx | Fortgeschriebener Ansatz 20xx | Ansatz 20xx ff. | Fortgeschriebe-ner Ansatz 20xx ff. | Folgekos-ten (alt) | Folgekos-ten (neu) |
Ertrag | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Personal-/ Sachaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Abschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
+ Verbesserung / - Verschlechterung | 0 | 0 | ||||
Deckung ist gegeben/ keine ausrechende Deckung vorhanden | Deckung ist gegeben/ keine ausrechende Deckung vorhanden | |||||
Betroffene Straßen
Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.
7 Straßen
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Worum geht es?
Der Schulentwicklungsplan für die Primarstufe 2013–2018 zeigt Handlungsbedarfe auf – von Schulschließungen bis zur Anpassung von Zügigkeiten.
Projekt
Schulentwicklungsplan Primarstufe
Auch: Grundschulentwicklung, Schulstandortplanung
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PlanungVerfahrensstand
Maßnahme geplantModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 2.3.2026
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Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart
- Entscheidungsvorlage
- Federführend
- FB 45 - Fachbereich Kinder, Jugend und Schule
- Geändert
- 23.2.2026