Sachstandsbericht:Aktuelle Situation bei FB 50/210 AsylbLG
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Steigende Flüchtlingszahlen: Wie geht die Stadt mit dem erhöhten Personalbedarf im Bereich Asylbewerberleistungen um?
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Personal- und Verwaltungsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.
Erläuterungen
Erläuterungen:
Im Rahmen der bekannten Problematik steigender Fallzahlen im Bereich der Flüchtlinge wird auch der Leistungsbereich nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), FB 50/210, stark beansprucht. Einen zurückliegenden Zeitraum von 25 Monaten betrachtend haben sich die Fallzahlen um ca.70 % erhöht; von 393 Fällen im März 2012 auf 603 Fälle im März 2014.
In einer 2006 durchgeführten Organisationsuntersuchung wurden durchschnittliche Fallzahlen von 140 Leistungsfällen nach dem AsylbLG je SacharbeiterIn in Vollzeit festgelegt. Zum damaligen Zeitpunkt waren in der Abteilung FB 50/210 für die Leistungen nach dem AsylbLG drei Vollzeitkräfte tätig. Im Zeitraum von März 2012 bis Januar 2013 lagen die Fallzunahmen weiterhin im Sollbereich. Eine durchschnittliche Fallzunahme von monatlich 2,6 Fällen bezogen auf drei Vollzeitkräfte, dies entspricht einem Plus von 0,87 Fall pro MitarbeiterIn und Monat, überstiegen keinesfalls die Kapazitäten in diesem Bereich. Ab Januar 2013 sind sprunghafte Anstiege der Fallzahlen zu verzeichnen. Innerhalb des Zeitraumes von Januar 2013 bis März 2014 haben sich die Fallzahlen von 422 Fällen auf 603 Fälle erhöht. Dies entspricht einem durchschnittlichen Zugang von 13 Fällen pro Monat, wobei die Zunahme in den letzten Monaten eklatant zu bezeichnen ist. Alleine im Monat März 2014 sind Zugänge in Höhe von 54 Fällen zu verzeichnen (Stand 28.02.2014: 549 Fälle).
Wegen des anhaltenden Aufwärtstrends der Leistungsfälle wurde der Bereich FB 50/210 AsylbLG um 0,5 VZÄ überplanmäßig verstärkt auf sodann 3,23 Vollzeitäquivalente (VZÄ) Die seit Oktober 2013 eingesetzte Sacharbeiterin ist aufgrund ihrer vorherigen Tätigkeit in der ARG.E in der Stadt Aachen (2005 bis 2009) publikumserfahren.
Die Überlastungsanzeige vom 16.09.2013, aber auch die weiter ansteigenden Fallzahlen im Flüchtlingsbereich führten Ende 2013 zu einer genauen Betrachtung u.a. des Leistungsbereichs nach dem AsylbLG bei FB 50. Hierbei wurde festgestellt, dass aufgrund der Fallzahlen im Bereich des AsylbLG und einer bis dato personellen Ausstattung von 3,23 VZÄ ein zusätzlicher personeller Bedarf an 0,5 VZÄ besteht. Wegen gedeckelter Haushaltsmittel und des zeitgleichen akuten personellen Bedarfs in den Übergangsheimen, sowohl für Sozialarbeiter als auch Hausmeister, wurde in Abstimmung mit der Fachdienststelle für den ebenfalls beanspruchten Bereich des AsylbLG zunächst eine fachbereichsinterne Lösung gefunden. Es wurde ein Mitarbeiter aus dem Bereich „Bildung und Teilhabe“ kurzfristig in den Bereich „AsylbLG“ umgesetzt, um dort vorübergehend unterstützend Aufgaben zu übernehmen. Dieser ist aus personalwirtschaftlicher Sicht mit 0,5 VZÄ rechnerisch zu berücksichtigen.
Anhand der tatsächlichen Fallzahlen von 603 per 31.03.2014 und einer Sollfallzahl von 140 errechnet sich derzeit ein aktueller Personalbedarf von 4,3 VZÄ. Diesem Bedarf steht eine aktuelle personelle Ausstattung im Umfang von 3,73 VZÄ gegenüber. Es ergibt sich somit ein personeller Bedarf von 0,57 VZÄ.
Seit der letzten Organisationsuntersuchung im Jahr 2006 unterlag das Aufgabengebiet diversen gesetzlichen Veränderungen, die die Arbeitsprozesse beeinflusst haben. Die Bildung der StädteRegion nahm ebenfalls Einfluss auf die Zuständigkeiten und Gestaltung der Aufgabenbereiche. Insofern soll der Aufgabenbereich kurzfristig einer organisatorischen Betrachtung unterzogen werden.
FB 11/Organisationsmanagement und die Fachdienststelle haben bereits ein erstes Vorgespräch geführt, um das weitere Vorgehen gemeinsam zu planen.
Dokument
Projekt: Asylbewerberleistungen
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Worum geht es?
Steigende Flüchtlingszahlen: Wie geht die Stadt mit dem erhöhten Personalbedarf im Bereich Asylbewerberleistungen um?
Projekt
Asylbewerberleistungen
Auch: AsylbLG, Flüchtlingshilfe
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SonstigesVerfahrensstand
Problem erkanntModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 2.3.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 11 - Fachbereich Personal, Organisation
- Geändert
- 23.2.2026