Urban Air Mobility Initiative
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Aachen beteiligt sich an einer europäischen Initiative zur Erprobung von Drohnen und Lufttaxis für grenzüberschreitende Mobilitätslösungen.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt die Ausführungen zur Urban Air Mobility Initiative zur Kenntnis.
Erläuterungen
Urban Air Mobility Initiative
Die ‘Urban Air Mobility‘ (UAM)-Initiative der Europäischen Innovationspartnerschaft ‘Smart Cities and Communities‘ (EIP-SCC) zielt darauf ab, praktische Anwendungsfelder für Drohnen- und Lufttaxi-Technologien zu identifizieren und zu bearbeiten. Die Initiative wird von Airbus geleitet und von der Europäischen Kommission unterstützt, stellt aber an sich kein Förderprogramm dar. Zu den institutionellen Partnern gehören Eurocontrol und die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die UAM-Initiative verfolgt einen stadtzentrierten Ansatz mit einer Vielzahl von Demonstrationsprojekten undlokalen Partnern in engagierten Smart Cities und Regionen. Ziel sind konkrete städtische Luftmobilitätslösungen mit echtem Mehrwert.
Im Mai 2018 wurde die Stadt Aachen durch Airbus kontaktiert. Das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hatteAirbus bei seiner Suche nach einem Standort für ein grenzüberschreitendes Projekt zuvor nach Aachen verwiesen. Auf Grundlage einer ersten Einschätzung (Hintergrund der Initiative, Interessenlage in Aachener Wirtschaft und Wissenschaft)bemühte sich die Stadt Aachen erfolgreich um eine gemeinsame Teilnahme der MAHHL-Städte (Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen, Lüttich) an der Initiative, die mit der Unterzeichnung eines rechtlich nicht bindenden ‘Manifesto of Intent‘(MoI) durch die Bürgermeister bezeugt wurde. Ein entsprechende Dokument wird an allen UAM-Standorten unterzeichnet und bekundet politische Unterstützung durch zuständige Regulierungsbehörden sowie den Mobilitätsbedarf der jeweiligen Stadt bzw. der Region, der (auch) durch urbane Luftmobilitätsangebote bedient werden soll. Eine Drei-Länder-Kooperation zur städtischen Luftverkehrsmobilität mit nicht weniger als fünf Städten ist europaweit einzigartig. Dies wurde auch im Rahmen einer Konferenz am 27. und 28. Juni 2018 der EIP-SCCin Sofia deutlich, bei der die Stadt Aachen durch ihre Präsenz die Vernetzung mit den anderen Standorten der UAM-Initiative (u.a. Ingolstadt, Hamburg, Gent) herstellte sowie das Engagement der MAHHL-Städte demonstrierte.
Die Mobilitätsbedürfnisse der Bürger der MAHHL-Städte werden im öffentlichen Personenverkehr, in der Logistik und beim Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen nach wie vor durch die Grenzlage eingeschränkt. Entsprechend sieht dasMoIder MAHHL-Städte vor, unter der Führung Aachens den Nutzen verschiedener Drohnen- und Lufttaxitechnologien für Konnektivität der Städte sowie für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit insgesamt zu prüfen. Im Zuge einer offiziellen Auftaktveranstaltung in Aachen wurde am 24. September 2018 die Unterstützung von Partnern aus der Wirtschaft und Wissenschaft aller drei Länder sowie der zuständigen Regulierungsbehörden pressewirksam dokumentiert. Herr Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sowie die Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Frau Dorothee Bär, werden das Dokument am 21. November 2018 in Berlin unterzeichnen. Unter den insgesamt über 40 Partnern der Initiative befindensich auf Aachener Seite unter anderem der Flugplatz Aachen-Merzbrück, RWTH- und FH-Institute mit Luftfahrtexpertise sowie deren Ausgründungen (Air s.Pace GmbH, flyXdrive), mögliche Nutzer der Technologie wie das Universitätsklinikum, Mobilitätsanbieter wie die ASEAG und e.GO und das Marktforschungsunternehmen Dialego. Mithilfe dieses Netzwerks soll die Technologie effizient, sicher und bürgerorientiert erprobt werden.
Im Rahmen eines Kick-Off-Workshops wurden kurz vor der offiziellen Zeremonie erste Schritte zur Projektdefinition gemacht. Basierend auf Rückmeldungen bezüglich der Teilnahme an den dort vorgeschlagenen Arbeitsgruppen wurden im Nachgang die möglichen Beiträge, Wünsche und Kapazitäten der Partner bewertet. Daraufhin wurde eine Roadmap entwickelt, welche die Erprobung verschiedenerLufttaxi- und Drohnen-Anwendungenzeitlich ordnet und einen inhaltlichen Schwerpunkt im medizinischen Bereich (Erfassung von Einsatzlagen, Transport von Gewebeproben, Medizinprodukten und Personal) setzt. Das nun in der Abstimmung befindliche Dokument wird Grundlage einer Präsentation im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung in Amsterdam am 28. November 2018 sein, bei der die jeweiligen Standorte ihre Pläne präsentieren und Beratung zu regulatorischen Rahmenbedingungen sowie Finanzierungsmöglichkeiten erhalten.
Dokument
Projekt: Urban Air Mobility
Zum ProjektAachen beteiligt sich an der europäischen Urban Air Mobility Initiative, um Anwendungen für Drohnen und Lufttaxis zu entwickeln und zu erproben.
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Weitere Vorlagen in diesem Projekt
- Urban Air Mobility Initiative(Ratsantrag der Allianz für Aachen 315-17)FB 02/0158/WP17 · 27. März 2019
KI-Analyse
Worum geht es?
Aachen beteiligt sich an einer europäischen Initiative zur Erprobung von Drohnen und Lufttaxis für grenzüberschreitende Mobilitätslösungen.
Projekt
Urban Air Mobility
Auch: UAM, Lufttaxi-Initiative
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Schlagworte
Betroffene Gruppen
Handlungstyp
PlanungVerfahrensstand
Maßnahme geplantModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
- Geändert
- 18.2.2026