Vorlage·FB 36/0336/WP17·5. Februar 2019

Verlegung des Haarbaches im Zuge des Abbruchs und Neubaus der Haarbachtalbrücke durch Straßen NRWhier: Genehmigungsantrag gemäß § 68 WHG

Inhalt

Beratungsfolge

Kenntnisnahme
1 Beratung

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Der Neubau der Haarbachtalbrücke erfordert eine naturnahe Verlegung des Haarbachs. Wie wird das Gewässer ökologisch aufgewertet?

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Der Naturschutzbeirat nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Im Zuge des Neubaus der Haarbachtalbrücke werden durch den Landesbetrieb Straßen Flächen unterhalb der Brücke und beidseits des Haarbaches durch den Baubetrieb (Abbruch und Neubau) in Anspruch genommen. Im Bereich der auf der Ostseite geplanten provisorischen Brückengründung wird der Haarbach zunächst bauzeitlich auf einer Länge von ca. 25 Meter verlegt.

Im Endzustand soll zwischen der Bachbettböschung und der neuen Brückengründung ein Mindestabstand von 5 m eingehalten werden. Um dies zu gewährleisten, ist eine Verlegung des Haarbaches nach Fertigstellung der Haarbachtalbrücke auf einer Länge von 160 Meter geplant.

Die Verlegung in dem von der Baudurchführung betroffenen Abschnitt des Haarbaches erfolgt unter Beachtung der Leitbilder für Fließgewässer in NRW.

Es ist eine Gewässerumlegung als Initialgerinne geplant, das eine eigendynamische Entwicklung des Baches zulässt. Die Bachgestaltung orientiert sich am Leitbild für Talauebäche im Grundgebirge.

Der Entwicklungskorridor ist ca. 30 Meter breit und durch die Brückengründungen begrenzt.

In das vorhandene, temporär durch die Baustelleneinrichtung überprägte Gelände, wird ein Bachbett mit ca. 9 Meter Breite eingegraben. Innerhalb des Profils wird eine Fließrinne für Niedrigwasser ausgebildet. Die Sohlbreite bei mittleren Abflüssen beträgt ca. 3 Meter. An geeigneten Stellen werden Strömungslenker installiert und Totholz verbleibt kontrolliert in der Umgebung des Gewässers. Es erfolgt keine durchgehende Bepflanzung. Es werden einzelne Initialbepflanzungen durchgeführt, ansonsten wird der gesamte Entwicklungskorridor der freien Sukzession überlassen.

Gegenüber dem Ist-Zustand stellt die Planvariante eine signifikant naturnähere Haarbachgestaltung dar. Artenschutz, Gewässerökologie und Hochwasserschutz werden davon profitieren.


Dokument

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Worum geht es?

Der Neubau der Haarbachtalbrücke erfordert eine naturnahe Verlegung des Haarbachs. Wie wird das Gewässer ökologisch aufgewertet?

Projekt

Haarbachtalbrücke Neubau

Kategorien

VerkehrUmwelt & Natur

Schlagworte

GewässerumlegungNaturschutzHochwasserschutz

Betroffene Gruppen

Anwohner HaarbachtalNatur- und Umweltschützer

Handlungstyp

Sanierung

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 36 - Fachbereich Klima und Umwelt
Geändert
18.2.2026
Technische Details