Vorlage·FB 61/0355/WP18·2. Juni 2022

Standortentwicklung Schleidener Straße | Ecke Montebourgstraße in Walheim;hier: Sachstandsbericht | Kooperation mit der RWTH Aachen | Ergebnis des Studierendenwettbewerbs

Inhalt

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Ein Studierendenwettbewerb zeigt Ideen für die Entwicklung eines Nahversorgungsstandorts in Walheim — mit Fokus auf Klimaschutz und Mobilität.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Der Planungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.


Erläuterungen

Erläuterungen:

Standortentwicklung Schleidener Straße | Ecke Montebourgstraße in Walheim

hier:Sachstandsbericht | Kooperation mit der RWTH Aachen | Ergebnis des Studierendenwettbewerbs

Ergebnis Studierendenwettbewerb

Die Verwaltung hatte in den Sitzungen des Planungsausschusses am 26.08.2021 und der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim am 25.08.2021 über die Durchführung eines Studierendenwettbewerbes zur Standortentwicklung Schleidener Straße | Ecke Montebourgstraße in Walheim berichtet (siehe Vorlage FB 61/0193/WP18). Das Lehr- und Forschungsgebiet Bauplanung und Baurealisierung der RWTH Aachen, Prof. Sabine Brück, hatte die Planungsaufgabe für Masterstudierende im Wintersemester 2021 | 2022 herausgegeben.

FormularbeginnFormularende

Folgende Aspekte standen bei der Aufgabe im Fokus:

Die Neubebauung des Areals soll zu einer städtebaulichen Aufwertung und Stärkung des ansonsten diffus bebauten näheren Umfelds beitragen. Der Ausbildung klarer Raumkanten auf dem von der Montebourgstraße ebenso wie von der Schleidener Straße weithin einsehbaren Grundstück kommt dabei besondere Bedeutung zu.

Im Zentrum steht die Errichtung eines Lebensmittel-Vollsortimenters mit ca. 1.500 m² Verkaufsfläche. Darüber hinaus war das Raumprogramm offen für weitere vor allem gewerbliche Nutzungen oder Dienstleistungsangebote.

Für die angestrebte Verkaufsfläche sollten mit Blick auf das vorhandene Grundstück innovative räumliche wie funktionale Einzelhandelskonzepte überlegt werden, die eine Verteilung der einzelnen Funktions- und Verkaufsbe­reiche auf mehrere Geschosse ebenso vorsieht, wie hybride Auftritte, in denen Online- und Offline-Angebote mit smarten Lieferservices verknüpft werden.

Der neue Nahversorgungsstandort löst Mobilitätsbedarfe aus, die verkehrs- wie mobilitätsfachlich zu lösen waren und zukunftszugewandt adressiert werden sollten. Jenseits des Nachweises an erforderlichen Kfz-Stellplätzen sollte daher der Aufbau einer leistungsfähigen (Lasten)-Fahrradinfrastruktur, Sharing- sowie Micro-Mobility- und Micro-Logistik-Angebote thematisiert werden.

Die Neuordnung und Neugestaltung des Areals an der Schleidener Straße | Ecke Montebourgstraße ist ein Projekt der Nachverdichtung, das leistungsfähig die Aspekte Lärmschutz, Nachbarschutz und der Klimawandelfolgenanpassung adressiert.

Ökologisches, klimaschonendes Bauen - Chancen der Kreislaufwirtschaft in Planung und Bau

Nach zwei Zwischenkolloquien fand am 11.02.2022 die Endpräsentation mit anschließender Jurysitzung in Walheim statt.

Die Jury setzte sich wie folgt zusammen:

RWTH

Sabine Brück, Univ.-Prof. Architektin BDA | RWTH Aachen, Dekanin - LuF Baurealisierung und Bauplanung

Sabrina Hoenen | Wissenschaftliche MA | RWTH Aachen - Lehrstuhl und Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr

Stadt Aachen | Politik

Ratsfrau Maria Dörter | Grüne - Vertreterin des Planungsausschusses

Ute Nußbaum | CDU - Vertreterin der Bezirksvertretung Kornelimünster | Walheim

Ladislaus Hoffner | SPD - Gast (ohne Stimmrecht)

Stadt Aachen | Fachverwaltung

Isabel Strehle, Architektin | Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur

Uwe Müller, Geograph | Abteilungsleiter Verkehrsplanung und Mobilität

Vorhabenträger

Helmut Nepomuck, Geschäftsführer | REWE Nepomuck GmbH & Co. KG

Christoph Rackow, Dipl. Versorgungstechniker | Rackow Ingenieure und Architekten

Thomas Büsching, Architekt (FH), Projektleiter | Rackow Ingenieure und Architekten

Externe Experten

Alexander Bartscher, Univ.-Prof. Architekt BDA

Daniel Kas, Architekt, Assoziierter Partner RKW Architektur + | Leitung Bereich Wettbewerb

Von den sieben eingereichten Arbeiten wurde der Entwurf „Dachfarm“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Den 2. Preis erhielt der Entwurf „Ensemble 146“. Es wurden zwei Anerkennungen ausgesprochen für die Entwürfe „M1 Pivot Süd“ sowie „Walheim in Bewegung“.

Das Preisgericht empfahl einstimmig, den mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsentwurf als Grundlage weiterer Planungen auf dem Weg zu einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan zu berücksichtigen.

Das Wettbewerbsergebnis wird in der Sitzung vorgestellt.

Alle Arbeiten werden in Walheim ausgestellt, sodass sich die Öffentlichkeit über das Ergebnis informieren kann. Hierfür ist derzeit der Zeitraum vom 30.04. – 14.05.22 vorgesehen. Die Ausstellung wird voraussichtlich am 29.04.22, 18:00 Uhr eröffnet. In diesem Rahmen werden die Studierenden Gelegenheit haben, ihre Entwürfe vorzustellen. Ausstellungsort ist das ehemalige Autohaus auf dem Grundstück an der Schleidener Straße | Ecke Montebourgstraße (Schleidener Straße 148).

Aus Sicht der Verwaltung ist das Wettbewerbsergebnis aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten geeignet, in die weitere Planung für diesen Standort einzufließen. Auf dieser Basis werden in einem nächsten Schritt Gespräche mit dem Vorhabenträger geführt.

Klimanotstand

Der Schutz der Atmosphäre durch eine drastische Reduktion schädlicher Klimagase sowie die Anpassungsstrategien an die Folgen des stattfindenden Klimawandels sind Herausforderungen, denen sich die Kommunen stellen und bei jedem Vorhaben CO2- Einsparungen wie Anpassungen prüfen und festlegen müssen. Zur Umsetzung des Vorhabens ist die Aufstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes erforderlich. In diesem Verfahren würden alle klimatischen Auswirkungen untersucht und entsprechende Maßnahmen ermittelt.


Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

0

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):


Klimarelevanz

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für dieKlimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr(über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Betroffene Straßen

Straßen, die im Text dieser Vorlage erwähnt werden.

2 Straßen

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Sammeldokument öffentlich4.2 MB
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KI-Analyse

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Worum geht es?

Ein Studierendenwettbewerb zeigt Ideen für die Entwicklung eines Nahversorgungsstandorts in Walheim — mit Fokus auf Klimaschutz und Mobilität.

Projekt

Nahversorgung Walheim

Auch: Schleidener Straße, Montebourgstraße

Strategien & Programme

Klimanotstand

Kategorien

StadtentwicklungVerkehrEnergie & Klima

Schlagworte

NahversorgungEinzelhandelMobilitätskonzepteKlimafolgenanpassungBebauungsplan

Betroffene Gruppen

Anwohner WalheimGewerbetreibendeKunden

Handlungstyp

Planung

Verfahrensstand

Maßnahme geplant

Bezirk

Kornelimünster/Walheim

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 28.2.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
Vorlageart
Kenntnisnahme
Federführend
FB 61 - Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung
Geändert
25.2.2026
Technische Details