Sachstandsbericht: Integriertes Gesamtkonzept für das Bushofquartier; hier: Tagesordnungsantrag der Fraktion Grüne vom 27.02.2026
Inhalt
Beratungsfolge
Erläuterungen
Das Bushofquartier soll zum lebendigen Stadtraum werden: Wohnen, Innovation und Mobilität werden in einem integrierten Konzept zusammengeführt.
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Erläuterungen
Im Rahmen des Ratsantrags Nr. 398/18 „Schlaglicht Wohnen, Bildung, Innenstadt – Qualität im Quar-tier“ vom 19.12.2023 sowie im darauffolgenden Grundsatzbeschluss des Rates vom 24.04.2024 wurde der Verwaltung der Auftrag erteilt ein integriertes Gesamtkonzept für das Bushofquartier zu erarbeiten, ohne dass zu diesem Zeitpunkt schon Zuständigkeiten und Ressourcen klargestellt waren.
Der Rat der Stadt Aachen hat die Verwaltung am 09.07.2025 damit beauftragt, im Rahmen der Umset-zung des Ratsbeschlusses vom 26.06.2024 zum Ratsantrag Nr. 398/18 „Schlaglicht Wohnen, Bildung, Innenstadt“ neben dem im Bereich Bushof prioritären Wohnungsbau und unter Berücksichtigung der Belange des ÖPNV die Idee des KRAFTWERKs Aachen in das zu erstellende Gesamtkonzept zu integrieren. Diese Idee, die im Austausch mit zahlreichen Akteuren aus Stadt, StädteRegion und Hochschulen entstanden ist, soll das Thema der Frühphasengründungen für die Stadt und umliegende Region stärken und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Stadtraumes leisten.
Aufgrund fehlender personeller Kapazitäten für das Gesamtprojekt Bushof und der bestehenden För-dermittelfristen musste die Verwaltung den Fokus ihrer Arbeit in 2025 auf die Konkretisierung der För-dermittel legen, um das vom Fördermittelgeber aufgezeigte Zeitfenster für den Austausch über mögli-che Fördergelder bis Ende 2025 zu nutzen und hat dies auch ausdrücklich so kommuniziert.
Dazu wurde in kurzer Zeit und mit hohem Aufwand eine Projektskizze für das KRAFTWERK als Basis für die weiteren Abstimmungen mit dem Land und den Akteuren im Rheinischen Revier erarbeitet. Das Vorhaben und die Projektskizze fanden in der Aufsichtsratssitzung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier im Dezember 2025 einvernehmlichen Zuspruch. Mit dem Beschluss des Aufsichtsrates ist eine wichtige Hürde auf dem Weg der Fördermittelbereitstellung genommen. Für die Entwicklung des KRAFTWERKS und damit für die grundlegende Entwicklung des Bushofkomplexes stehen somit Strukturwandelfördermittel im Rheinischen Revier in Aussicht. Dabei ist die enorme Förderquote von 97,5 % möglich.
Wie im AAWWR und Rat im Juli 2025 beschlossen, wurde am 25.02.2026 der für Gründungsthemen fachlich zuständige Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft, Wissenschaft und Regionalentwicklung über den Sachstand und die Projektskizze informiert. Aktuell befindet sich die Verwaltung in der formalen För-derantragstellung.
Parallel wurden zwei Stellen für das Gesamtprojekt Bushof geschaffen, eine für die Projektleitung (Vollzeit) sowie eine für das Projektmanagement (Teilzeit). Diese konnten ab dem 01.02.2026 besetzt werden.
Damit sind nun erstmalig die Voraussetzungen geschaffen, mit zusätzlicher Personalressource ein Gesamtkonzept für das Bushofareal auszuarbeiten, welches über das KRAFTWERK hinaus die we-sentlichen Entwicklungsbausteine Wohnen, Mobilität, Stadtklima und städtebauliches Umfeld um-fasst. Dieses Gesamtkonzept wird im Laufe des Jahres 2026 unter politischer Beteiligung entwickelt werden.
Weiteres Vorgehen
Aufbauend auf der Projektskizze KRAFTWERK und den erarbeiteten Grundlagen bezüglich einer För-derwürdigkeit- und fähigkeit liegt der Schwerpunkt im Moment auf einer vertieften und umfassenden Grundlagenermittlung sowie Analyse der Bestandssituation, um die weiteren Planungsschritte an der logischen Reihenfolge der Leistungsphasen gem. HOAI zu orientieren. Darauf aufbauend werden die Konzepte für die zentralen Bausteine Wohnen, Mobilität und KRAFTWERK erarbeitet bzw. weiter kon-kretisiert. Für die notwendigen Planungsleistungen werden die entsprechenden Ausschreibungen und Vergaben vorbereitet.
Parallel dazu werden die Aspekte einer städtebaulichen Einbindung in die Umgebung, einer möglichen Freiraum- und Aufenthaltsqualität sowie Zielsetzungen in Bezug auf das Stadtklima betrachtet und in das Gesamtentwicklungskonzept integriert. Auf dieser Basis werden gemeinsam mit den eingebundenen Fachbereichen Entwicklungsperspektiven für das gesamte Quartier Bushof entwickelt und formuliert. Ziel ist es, den Bushof nicht nur funktional und städtebaulich weiterzuentwickeln, sondern auch seine Rolle im Stadtraum neu zu definieren: von einem überwiegend durch Transit geprägten Ort hin zu einem lebendigen urbanen Standort, an dem Wohnen, Innovation und Stadtleben zusammenkommen.
Für das Gelingen des Gesamtvorhabens ist eine gute Zusammenarbeit mit allen relevanten verwal-tungsinternen Dienststellen und externen Akteuren wie der ASEAG, dem AVV, der Gewoge, der RWTH und der FH, den bestehenden Gründungseinrichtungen und vielen weiteren gewünscht und notwendig. Erste Gespräche mit Fachbereichen und Eigenbetrieben sowie externen Stellen haben bereits stattgefunden. Darauf aufbauend wird eine Projektstruktur gebildet, die den regelmäßigen Austausch inner-halb der Verwaltung im Rahmen einer Projektgruppe und weiteren Facharbeitsgruppen sicherstellt, während parallel eine Projektkonferenz die regelmäßige Einbindung der zuständigen politischen Gremien und des Verwaltungsvorstandes gewährleistet.
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Projekt: Bushofquartier Aachen
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Das Bushofquartier soll zum lebendigen Stadtraum werden: Wohnen, Innovation und Mobilität werden in einem integrierten Konzept zusammengeführt.
Projekt
Bushofquartier Aachen
Auch: KRAFTWERK Aachen, Bushofareal
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Handlungstyp
PlanungVerfahrensstand
Maßnahme geplantBezirk
MitteModell: mistral-large-latest | Extrahiert: 5.4.2026
Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.
Metadaten
- Status
- öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
- Vorlageart
- Kenntnisnahme
- Federführend
- FB 02 - Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa
- Geändert
- 21.4.2026
Technische Details
ID: 1008290
Allris:https://ratsinfo.aachen.de/public/vo020?VOLFDNR=1008290
OParl URL:http://ratsinfo.aachen.de/public/oparl/papers?id=1008290