Vorlage·E 49/0025/WP19·20. Mai 2026

Zeitreise – Augmented Reality im Krönungssaal

Inhalt

Erläuterungen

KI-Zusammenfassung

Der Krönungssaal im Rathaus wird digital erlebbar: Eine Augmented-Reality-Anwendung soll Geschichte und Gegenwart verbinden.

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Beschlussvorschlag

Der Betriebsausschuss Kultur, Theater und VHS spricht sich für die Erstellung einer Augmented Reality-Anwendung für den Krönungssaal aus und beauftragt die Verwaltung, alle weiteren Schritte zur Umsetzung des Projektes in die Wege zu leiten. Eine Vereinbarung zwischen dem Rathausverein Aachen e.V. und der Stadt Aachen wird in Abstimmung mit FB 30 erarbeitet. Der Eigenanteil der Stadt Aachen wird bei 50.000 € liegen.

Beschlussvorschlag für Haupt- und Finanzausschuss:

Der Haupt- und Finanzausschuss beschließtdie Erstellung einer Augmented Reality-Anwendung für den Krönungssaal und beauftragt die Verwaltung, alle weiteren Schritte zur Umsetzung des Projektes in die Wege zu leiten. Eine Vereinbarung zwischen dem Rathausverein Aachen e.V. und der Stadt Aachen wird in Abstimmung mit FB 30 erarbeitet. Der Eigenanteil der Stadt Aachen wird bei 50.000 € liegen.

Erläuterungen

In der Sitzung des Betriebsausschusses Kultur und Theater am 31.01.2025 wurden in der Vorlage E 49/0162/WP18 die Pläne zur „Augmented Reality im Krönungssaal“ erstmals vorgestellt.

Das Aachener Rathaus ist eine der Keimzellen des modernen Europas. Es gehört ebenso wie der Dom zur Pfalzanlage Karls des Großen. Im großen Saal haben Jahrhunderte lang die römisch-deutschen Könige im Rahmen ihrer Krönungsfeierlichkeiten ein Festmahl gehalten. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist dieser Krönungssaal ein zentraler Ort der Aussöhnung, wird hier doch seit 1950 der Internationale Karlspreis verliehen.

Dennoch gibt es bisher kein Angebot, das den Krönungssaal in seiner historischen und politischen Bedeutung angemessen erschließt. Das liegt in der aktuellen, lebendigen Nutzung begründet: Zahlreiche Veranstaltungen verbieten die Einbringung musealer Einbauten. Des Weiteren sind die Auflagen des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Die Lösung bietet eine neue Digitaltechnologie. Mittels Augmented Reality (AR) – die die historischen Räume nicht ersetzt, sondern ergänzt – wird die Wirkmacht des Krönungssaals zum Leben erweckt.

Der Rathausverein plant eine 40- bis 60-minütige AR-Erfahrung für den Krönungssaal. Vorgesehen sind sieben Stationen: (1) eine Begrüßung, (2) das virtuelle Modell der Pfalzanlage, (3) die Erläuterung der Reichskleinodien, (4) die Animation des Krönungsmahls von 1520, (5) der Aachener Frieden 1748, (6) die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs samt der Rettung der Rethel-Fresken und (7) die aktuellen Karlspreis-Verleihungen.

Die benötigten finanziellen Ressourcen (1,78 Millionen €) werden komplett durch öffentliche Fördergelder und privates Sponsoring eingeworben. Einzige Ausnahme ist der Eigenanteil der Stadt Aachen in Höhe von 50.000 €, der nötig ist, um bestimmten Förderrichtlinien zu entsprechen. Aktuell (Stand 15.4.) stehen noch zwei Förderzusagen aus.

Der Rathausverein geht davon aus, dass auch diese bis Ende Mai vorliegen werden.

Zur Umsetzung des Projekts hat der Rathausverein eine europaweite Ausschreibung vorgenommen. Sechs Firmen, die Erfahrungen mit der AR-Technologie und Projekten dieser Größenordnung aufweisen können, haben Angebote abgegeben. Gemeinsam mit dem Kulturdezernat wurde eine Evaluierung der eingegangenen Angebote vorgenommen. Der Auftrag wurde erteilt.

Als Hardware wird eine Brille der neuesten Generation zum Einsatz kommen, die kaum größer als eine handelsübliche Sonnenbrille ist und sich problemlos über einer individuellen Sehhilfe tragen lässt. Die Projektleiter des Rathausvereins konnten den Prototyp testen. Die Brille ist hochauflösend, extrem lichtstark und bietet mit einem Sichtfenster von 70 Grad deutlich mehr als alle anderen Wettbewerber.

Es wird ein Drehbuch erstellt, an dem Frau Dr. Heike Nelsen, Rathausverein Aachen, Herr Prof. Dr. Harald Müller, RWTH Aachen und Prof. Dr. Frank Pohle, Kulturbetrieb der Stadt Aachen beteiligt sind.

Das Projekt kann dynamisch weiterentwickelt werden, neue Inhalte können erstellt und angepasst werden auf Grund der eingebrachten Technologie.

Der Rathausverein lässt die AR-Anwendung erstellen, erwirbt die Hardware und überführt das Projekt dann in ein Betreibermodell. Die Betreiberauswahl obliegt der Stadt Aachen. Die Zuständigkeit liegt beim Kulturbetrieb.

Um einen stabilen und kostendeckenden Betrieb zu gewährleisten, ist es nötig, dass der Krönungssaal an mindestens 200 Tagen im Jahr zwischen 10.00 und 18.00 Uhr für die AR-Erfahrung zur Verfügung steht. Eine Bestuhlung, z.B. für abendliche Konzerte, stellt kein Hindernis dar. Für die Begehung im Rahmen der AR-Erfahrung sollten die ohnehin freizuhaltenden Rettungswege ausreichend sein.

Um die Buchung über das Online-Tool zu ermöglichen, ist zur verlässlichen Planung für Besucher – im Besonderen für größere Gruppen – ein Vorlauf von einem Jahr wünschenswert, d.h. dass Buchungen des Krönungssaales für andere Veranstaltungen nur noch mit einjährigem Vorlauf möglich sind.

Dies erscheint dem Rang des Ortes angemessen. Bei aktuellen, z.B. politisch bedingten Anlässen werden Ausnahmen möglich sein.

Nächste Schritte sind:

  1. Zeitplanung (inkl. Beteiligung der Gremien)

07.05.2026Sitzung BAKUTVHS (Betriebsausschuss Kultur, Theater und VHS)

20.05.2026Sitzung HAS (Haupt- und Finanzausschuss)

Juni 2026Beauftragung des ausführenden Unternehmens

Juli/August 2027Echtstart Projekt

  1. Zu beteiligende Fachbereiche/Eigenbetriebe

FB 01

E 49 (federführend)

FB 30

FB 14

FB 22

FB 13

ats

P-Rat

  1. ToDo

3.1.Vertrag Rathausverein mit Stadt Aachen (Kooperation)

3.2.Zielgruppenfestlegung für AR

3.3.Änderung der Entgeltordnung nach Festlegung der Entgelte und Abstimmung der Beteiligungen

3.4.Kassengeschäfte inkl. onlineVerkauf (Zeitfenster)

3.5.Laufwege Rathaus inkl. Ausgabestellen/Rücknahme Brillen

3.6.Personalgestellung

3.7.Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

3.8.Abstimmung mit ats in Bezug auf Stadtführungen

3.9.Abstimmung mit Museumsdienst (E 49/3) in Bezug auf Angebote Route C

3.10. Abnahme des Drehbuchs durch Stadt Aachen (ggfs. Gremium BakuThVHS, Rat)

3.11. Datenschutzrechtliche Klärung

3.12. Technische Klärung des „Aufbaus“ im Krönungssaal

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen:

JA

NEIN

x

Investive Auswirkungen

Ansatz

20xx

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Gesamt­bedarf (alt)

Gesamt­bedarf (neu)

Einzahlungen

0

0

0

0

0

0

Auszahlungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

0

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

0

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

konsumtive Auswirkungen

Ansatz

2026

Fortgeschriebener Ansatz 20xx

Ansatz 20xx ff.

Fortgeschriebener Ansatz 20xx ff.

Folge-kosten (alt)

Folge-kosten (neu)

Ertrag

0

0

0

0

0

0

Personal-/

Sachaufwand

50.000,00

0

0

0

0

0

Abschreibungen

0

0

0

0

0

0

Ergebnis

50.000,00

0

0

0

0

0

+ Verbesserung /

- Verschlechterung

-

0

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Deckung ist gegeben/ keine ausreichende Deckung vorhanden

Weitere Erläuterungen (bei Bedarf):

Keine


Klimarelevanz:

Bedeutung der Maßnahme für den Klimaschutz/Bedeutung der Maßnahme für die

Klimafolgenanpassung (in den freien Feldern ankreuzen)

Zur Relevanz der Maßnahme für den Klimaschutz

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Der Effekt auf die CO2-Emissionen ist:

gering

mittel

groß

nicht ermittelbar

x

Zur Relevanz der Maßnahme für die Klimafolgenanpassung

Die Maßnahme hat folgende Relevanz:

keine

positiv

negativ

nicht eindeutig

x

Größenordnung der Effekte

Wenn quantitative Auswirkungen ermittelbar sind, sind die Felder entsprechend anzukreuzen.

Die CO2-Einsparung durch die Maßnahme ist (bei positiven Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 t bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Die Erhöhung der CO2-Emissionen durch die Maßnahme ist (bei negativen Maßnahmen):

gering

unter 80 t / Jahr (0,1% des jährl. Einsparziels)

mittel

80 bis ca. 770 t / Jahr (0,1% bis 1% des jährl. Einsparziels)

groß

mehr als 770 t / Jahr (über 1% des jährl. Einsparziels)

Eine Kompensation der zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen erfolgt:

vollständig

überwiegend (50% - 99%)

teilweise (1% - 49 %)

nicht

x

nicht bekannt

Dokument

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KI-Analyse

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Worum geht es?

Der Krönungssaal im Rathaus wird digital erlebbar: Eine Augmented-Reality-Anwendung soll Geschichte und Gegenwart verbinden.

Projekt

AR-Erlebnis Krönungssaal

Auch: Augmented Reality Rathaus, Digitales Geschichtserlebnis

Kategorien

Kultur

Schlagworte

DigitalisierungGeschichtsvermittlungTourismus

Betroffene Gruppen

Tourist:innenKulturinteressierteSchulklassen

Handlungstyp

Neubau

Verfahrensstand

Umsetzung beschlossen

Bezirk

Mitte

Modell: mistral-large-latest | Extrahiert: 19.5.2026

Automatisch generiert. Rechtsverbindlich ist ausschließlich die Originalvorlage.

Metadaten

Status
öffentlich (Vorlage für Öffentlichkeit freigegeben)
Vorlageart
Anhörung
Federführend
E 49 - Kulturbetrieb
Geändert
2.5.2026
Technische Details